Anlässlich des "British Association´s Science Festival" ließ Jeffreys verlauten, dass es ein Ding der Unmöglichkeit wäre, genetische Profile ehemals Verdächtiger und mittlerweile Freigesprochener immer noch in britischen Datenbänken zu speichern. Gleichzeitig sprach sich der Forscher, der die Möglichkeit genetische Fingerabdrücke zu nehmen vor 18 Jahren entdeckte, für eine landesweite genetische Datenbank aus. Dadurch, so Jeffreys, wäre sichergestellt, dass alle Briten im "gleichen Boot" säßen und einzelne nicht diskriminiert werden könnten.
Auch sollten nur die notwendigen Informationen, vor allem in Bezug auf die Verfolgung Krimineller, verarbeitet werden, statt Menschen komplett zu "speichern". Zu privaten genetischen Informationen sollte die britische Polizei keinen Zugang haben.
Genetische Datenbank: Große Hilfe bei der Verbechensbekämpfung.
Mehr als 1,5 Millionen DNA Profile sind in britischen Datenbanken gespeichert, bis April 2004 sollen es mehr als drei Millionen sein. Die Polizei betonte, dass die Nutzung genetischer Fingerabdrücke die Verbrechensbekämpfung in den letzten Jahren revolutioniert habe.
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