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17.09.2002
 

Kampf gegen Krebs

Molekül erschwert Chemotherapie

Die Entdeckung eines Moleküls, das bisher das Abtöten von Krebszellen behindert hat, führt zu neuen Perspektiven in der Krebs-Therapie.

Moleküle: Sie sind die kleinste Einheit einer chemischen Verbindung.
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Sussex Fullerene Research Centre

Moleküle: Sie sind die kleinste Einheit einer chemischen Verbindung.

Wissenschaftler fanden heraus, dass das Molekül mit dem Namen AlkB chemotherapeutische Eingriffe zur Beschädigung von tumorbelasteter DNA unwirksam machen kann. AlkB repariert unter Nutzung chemischer Prozesse DNA-Strukturen, wie BBC News berichtet.

Menschliche Zellen erleiden ständig genetische Beschädigungen, durch Moleküle wie AlkB hat der Körper eine eigene Werkstatt, um diese Schäden schnell wieder zu beheben. Auf Grundlage dieser natürlicher Anfälligkeit von Zellen versucht die Chemotherapie Krebszellen abzutöten. Dabei kann es jedoch passieren, dass die körpereigene Werkstatt mit Hilfe von Molekülen wie AlkB die Tumor-DNA wieder repariert: Die Chemotherapie bleibt erfolglos.

Dr. Barbara Sedgwick vom Krebsforschungsinstitut London geht davon aus, dass AlkB einer der Hauptgründe dafür gewesen sein kann, dass in der Vergangenheit bei manchen Patienten eine Chemotherapie nicht angeschlagen hat. Durch eine zukünftige Manipulation des Moleküls soll nun die Krebsbehandlung effektiver gestaltet werden können.

Gleichzeitig sollen mit Hilfe von AlkB Zellen im Knochenmark geschützt werden, die sonst Gefahr liefen durch die Chemo-Eingriffe beschädigt zu werden. So könnte man auch die Nebenwirkungen der Therapie besser kontrollieren.

DNA: Genetische Beschädigungen sind an der Tagesordnung.
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AFP

DNA: Genetische Beschädigungen sind an der Tagesordnung.

Die weitere Erforschung des AlkB Moleküls als Bestandteil zumindest eines DNA-Reparatur-Systems ist nach Ansicht der Wissenschaftler eine wichtige Entdeckung innerhalb der Krebsforschung.

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