Genf - Die Fälle würden aus dem Osten des afrikanischen Landes gemeldet, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit. 19 kämen aus der Umgebung des Bezirks Ituri im Nordosten, der mit 1000 Pestfällen jährlich eines der am stärksten von der Seuche betroffenen Gebiete weltweit ist. Inzwischen seien 100 Menschen mit Lungenpest registriert worden. Darüber hinaus gebe es eine unbekannte Zahl von Beulenpest-Verdachtsfällen.
Experten der WHO, der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen sowie des kongolesischen Gesundheitsministeriums untersuchten die Lage vor Ort. Patienten werden laut WHO auf Isolierstationen behandelt. Zudem werde versucht, Menschen ausfindig zu machen, die mit den Infizierten engen Kontakt hatten.
Die EU-Außenminister hatten am Montag den Marschbefehl für einen Militäreinsatz zum Schutz der ersten freien Wahl im Kongo seit mehr als 40 Jahren gegeben. Die 780 deutschen Soldaten des Kontingents sollen aber anders als die mehr als 800 Franzosen im Kongo nur in der Hauptstadt Kinshasa eingesetzt werden.
mbe/rtr/AP
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Wissenschaft | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Mensch | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2006
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH