Hamburg - Die Schwachstellen deckten die Forscher der Münchner Bundeswehr-Universität durch Untersuchungen auf, die sie nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 und dem überraschend schnellen Einsturz des New Yorker World Trade Center durchgeführt hatten, schreibt DER SPIEGEL. Unter anderem wurden Stahlbetonträger angesprengt, um herauszufinden, wie groß deren verbleibende Tragkraft – etwa nach dem Aufprall eines Flugzeugs oder einem Bombenattentat – noch wäre.
Einsturz des World Trade Center: "Die Ergebnisse waren verblüffend"
Das Bundesbauministerium will aus den Ergebnissen – zumindest vorerst – keine Konsequenzen ziehen, etwa für Atomkraftwerke: Solange das Deutsche Institut für Normung die Erkenntnisse der Bundeswehr-Universität nicht akzeptiert und in neue Bauvorgaben umgesetzt habe, seien sie ohne Belang. Im Ausland ließ das Bundesbauministerium die Stabilität von Botschaften und anderen bundeseigenen Bauten dagegen schon prüfen: So wurden nach Angaben des Ressorts "Ertüchtigungsmaßnahmen" vorgeschlagen und sogar Gebäude geschlossen.
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