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17.11.2006
 

Neue Waffen

Mit Hightech-Hornissen gegen Terroristen

Israel will im Krieg künftig futuristische Miniwaffen einsetzen. Ein Flugroboter von der Größe einer Hornisse soll potentielle Ziele fotografieren, Feinde verfolgen und töten, berichtet eine israelische Tageszeitung.

Jerusalem - Das israelische Militär will den Einsatz von Nanotechnologie forcieren, meldet heute die Tageszeitung "Jediot Acharonot". Ein winziger Roboter soll im Flug Ziele verfolgen, fotografieren und auch zur Tötung von Menschen eingesetzt werden. Auf diese Art sollen Extremisten oder Ziele wie Raketenabschussrampen auch dort erreicht werden, wo das israelische Militär bislang nicht hinkam.

Die als "Bionische Hornisse" titulierte Waffe wird dem Bericht zufolge ihren Weg auch durch enge Gassen finden. In der Bionik werden Techniken aus der Natur kopiert.

Die Waffe gehört nach Angaben des israelischen Vize-Ministerpräsidenten Schimon Peres zu einer Serie von Entwicklungen, bei denen die Nanotechnologie zur Lösung militärischer Probleme eingesetzt werden soll.

"Der Krieg im Libanon hat gezeigt, dass wir kleinere Waffen brauchen", sagte Peres der Zeitung. "Es ist unvernünftig, ein 100 Millionen Dollar teures Flugzeug gegen einen Selbstmordterroristen loszuschicken. Also bauen wir futuristische Waffen."

mbe/rtr

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