• Drucken
  • Senden
  • Feedback
20.06.2007
 

USA

Bush kippt Gesetz zu Stammzellenforschung

US-Präsident Bush hat ein umstrittenes Gesetz zur Ausweitung der Stammzellenforschung in den USA mit seinem Veto zu Fall gebracht. Die Vorlage war vom konservativ-religiösen Lager heftig kritisiert worden - das Veto hatte Bush schon vor der Verabschiedung im Kongress angedroht.

Washington - Der demokratisch dominierte Kongress hatte das Gesetz vor knapp drei Wochen mit großer Mehrheit beschlossen - wohl wissend, dass Bush von seinem Einspruchs-Recht gebrauch machen würde. Das Gesetz sieht vor, die äußerst strengen Beschränkungen für die staatliche Förderung der Forschung an embryonalen Stammzellen in den USA zu lockern.

Bush torpedierte das Gesetz nicht nur mit seinem Veto, er wolle zudem die Regierung anweisen, alternative Forschungen zu unterstützen, sagte der Sprecher des Präsidialamts, Tony Snow.

Die embryonale Stammzellenforschung gehört zu den umstrittensten Themen in den USA. Nach Meinung von konservativ-religiösen Organisationen ist die staatliche Unterstützung der Forschung an Stammzellen abzulehnen, weil dadurch menschliches Leben in Form von Embryonen vernichtet werde. Die Befürworter verweisen hingegen darauf, dass diese Forschung Fortschritte im Kampf gegen bisher unheilbare Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson oder Krebs verspricht.

reh/AP/AFP

Diesen Artikel...

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks posten:

  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Xing
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Wissenschaft
alles aus der Rubrik Mensch

© SPIEGEL ONLINE 2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH









TOP



TOP