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Testosteron-Doping Biss am Berg dank Hodenpflaster

6. Teil: Was sind die verbotenen Alternativen?

Kortikoide als Entzündungshemmer wirken euphorisierend und helfen Athleten in Ausdauerdisziplinen, über Schmerzen und Erschöpfung hinwegzukommen. Adrenocortikotropin (ACTH) oder seine synthetische Entsprechung Synacthen werden als Dopingmittel eingesetzt, weil sie die Produktion körpereigener Kortikoide stimulieren.

Anabole Steroide sind die klassischen Dopingmittel in Kraftsportarten. Aber auch Ausdauersportler setzen sie ein. Im Radsport berühmt geworden sind die Testosteronpflaster von Tour-de-France-Athleten. Testosteron oder Nandrolon verstärken den Muskelaufbau. Von menschlichen Wachstumshormonen (HGH für Human Growth Hormones) erhoffen manche Sportler anabole Wirkung - nachgewiesen ist das aber nicht.

Insulin, das normalerweise Diabetiker spritzen müssen, gilt unter Dopingsündern als Geheimtipp, um den Zuckerspeicher des eigenen Körpers aufzustocken. In Muskeln und Leber können nach einer Injektion bis zu 12-mal mehr Glukosevorräte eingelagert werden als ohne Insulin-Doping. Dieser Zucker dient dann später als Leistungsreserve.

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