Kortikoide als Entzündungshemmer wirken euphorisierend und helfen Athleten in Ausdauerdisziplinen, über Schmerzen und Erschöpfung hinwegzukommen. Adrenocortikotropin (ACTH) oder seine synthetische Entsprechung Synacthen werden als Dopingmittel eingesetzt, weil sie die Produktion körpereigener Kortikoide stimulieren.
Anabole Steroide sind die klassischen Dopingmittel in Kraftsportarten. Aber auch Ausdauersportler setzen sie ein. Im Radsport berühmt geworden sind die Testosteronpflaster von Tour-de-France-Athleten. Testosteron oder Nandrolon verstärken den Muskelaufbau. Von menschlichen Wachstumshormonen (HGH für Human Growth Hormones) erhoffen manche Sportler anabole Wirkung - nachgewiesen ist das aber nicht.
Insulin, das normalerweise Diabetiker spritzen müssen, gilt unter Dopingsündern als Geheimtipp, um den Zuckerspeicher des eigenen Körpers aufzustocken. In Muskeln und Leber können nach einer Injektion bis zu 12-mal mehr Glukosevorräte eingelagert werden als ohne Insulin-Doping. Dieser Zucker dient dann später als Leistungsreserve.
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Wissenschaft | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Mensch | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH