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25.09.2007
 

Übergewicht

Dollars erleichtern das Abspecken

Für Geld tun manche Menschen alles. Dicke nehmen sogar erfolgreich ab, wenn man ihnen für jedes Pfund weniger ein paar Dollar verspricht, wie US-Forscher jetzt herausgefunden haben. Bezahlen sollen das Abspecken die Unternehmen, weil ihre Angestellten dann seltener krank werden.

Abnehmen gegen Bares - das könnte eine neue vielversprechende Methode im Kampf gegen die grassierende Fettsucht werden. Schon für einen Geldanreiz von sieben Dollar pro Prozentpunkt Gewichtsabnahme ließen sich auf der Waage Erfolge ablesen, berichtet Eric Finkelstein vom US-Forschungsinstitut RTI International in einem Artikel für das "Journal of Occupational and Environmental Medicine".

Finkelstein und seine Co-Autorinnen Laura Linnan und Deborah Tate wollten prüfen, wie Unternehmen Arbeitsausfälle durch ungesundes Übergewicht von Mitarbeitern vermeiden können. Klassische Angebote wie Fitness-Center und ein gesünderes Speisenangebot in den Kantinen von Unternehmen garantierten keinen nachhaltigen Erfolg - eine Geldbelohnung schon eher, fanden sie nun heraus. "Das kann keine schlechte Investition sein, weil man den Leuten ja nur Geld gibt, wenn sie wirklich abnehmen", sagte Finkelstein.

In ihrer Studie teilten die Forscher 200 übergewichtige Angestellte von verschiedenen Instituten ihrer University of North Carolina in Chapel Hill in drei Gruppen ein: Eine bekam kein Geld fürs Abnehmen, die zweite sieben und die dritte 14 Dollar für jeden Prozentpunkt Gewichtsabnahme. So bekam beispielsweise ein 90 Kilogramm schwerer Teilnehmer in der Mittelgruppe 35 Dollar, wenn er 4,5 Kilogramm abspeckte und so sein Gewicht um fünf Prozent reduzierte.

Sollen Schlanke auch belohnt werden?

Die Teilnehmer erhielten keine Beratung, wie sie abnehmen könnten. Am Ende hatten die Mitarbeiter mit der höchsten finanziellen Belohnung den größten Erfolg beim Abnehmen: Durchschnittlich nahmen sie zwei Kilogramm in drei Monaten ab. In der Sieben-Dollar-Gruppe waren es im Schnitt drei Pfund 1,4 Kilogramm und in der ohne finanzielle Belohnung nur 0,9 Kilogramm.

Bei Teilnehmern in der 14-Dollar-Gruppe stieg die Wahrscheinlichkeit um das Fünffache, dass eine Abnahme von fünf Prozent des Körpergewichts erreicht wird, heißt es weiter. Diese Größenordnung gilt als klinisch bedeutsam. Finkelstein und sein Team wollen ihre Studien nun ausweiten. Sie werten nun eine Untersuchung mit 1000 Teilnehmern aus, die über ein Jahr ging.

Co-Autorin Linnan sagte, es seien noch weitere Forschungen nötig. "Es ist klar, dass die größte Herausforderung darin besteht, den Leuten zu helfen, dauerhaft abzunehmen." Dabei geht es nicht nur darum, dass Arbeitgeber nicht immer für dieselben fünf Kilogramm zahlen sollen, die ihre übergewichtigen Mitarbeiter abnehmen. Zudem sollte es eine Gleichberechtigung geben - also auch Mitarbeiter belohnt werden, die ohnehin schon ein gesundes Gewicht haben.

Elizabeth Dunbar, AP

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04.04.2008 von wudi:

Ich habe vielleicht nur die Gedankengaenge von satiro weitergefuehrt.Vielleicht eine Satire von satiro?Passt ja gut zusammen. mehr...

04.04.2008 von Kristian Viesmann:

Das war wohl eine Satire ;). mehr...

03.04.2008 von wudi:

Also auch hoehere Beitraege fuer Magersuechtige,Raucher, Alkoholiker u.s.w.?Schlichtweg fuer alle die einen ungesunden Lebenswandel fuehren.Oder wie stellen Sie sich das vor?Es gibt,wenn auch wenige,die durch Krankheit an [...] mehr...

02.04.2008 von Satiro:

Gertenschlank und weniger krank! Deshalb sollten die Dicken höhere Krangen-Beiträge zahen müssen, denn sie verstoßen gegen das Solidaritätsprinzip! mehr...

24.03.2008 von ohess: Finde ich super

Für 20.000 Euro nehme ich sofort 20 kg ab und fresse sie mir mit Delikatessen danach wieder an. Kein Problem. mehr...

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