In der südamerikanischen Republik Guyana leben weniger Einwohner als in Köln, ihr Staat ist aber annäherend so groß wie Großbritannien: 214.969 Quadratkilometer. Regenwald bedeckt fast vier Fünftel dieser Fläche - daraus will Guyanas Präsident Bharrat Jagdeo nun Kapital schlagen.
In der britischen Tageszeitung " The Independent" bietet er Großbritannien den Deal an: Die Briten verwalten über eine internationale Organisation das etwa 170.000 Quadratkilometer große Regenwald-Gebiet Guyanas und unterstützen im Gegenzug den Staat wirtschaftlich.
Präsident Jagdeo stellt die einfache Rechnung auf: "Wir können den Regenwald gegen die Erderwärmung einsetzen und mit der Hilfe Großbritanniens müssten wir damit nicht die Entwicklung Guyanas behindern."
Er verlange nicht, dass britische Steuerzahler ewig Zuschüsse für Guyanas Haushalt finanzieren. Stattdessen könnte der britische Staat Investitionen von Unternehmen fördern.
Der Wirtschaftswissenschaftler Jagdeo, 43, begründet seine Forderung ökonomisch: Solange der Markt nicht Staaten belohne, die den Regenwald schützen, seien Staatshilfen das beste Instrument. Guyana suche nun einen solchen Partner, um ein Abkommen zu schließen.
Detaillierte Vorstellungen, wie das Abkommen aussehen könnte, hat Jagdeo nicht. Er spricht von einer internationalen Institution unter britischer Führung und einem Vertrag zwischen Guyana und Großbritannien, der die Entwicklungshilfe garantiere.
Denn Geld müsse fließen: "Ich mache das nicht nur, weil ich ein guter Mann bin und die Welt retten will. Ich brauche die Unterstützung."
Der "Independent" nennt Guyana den "ärmsten Staat Südamerikas". Das Bruttosozialprodukt je Einwohner liegt laut Weltbank 2006 bei 1130 Dollar im Jahr - das ist etwa ein Viertel der Summe, die in Brasilien pro Kopf erwirtschaftet wird und halb so viel wie in Kolumbien. Entwicklungshilfe machte 2005 fast ein Fünftel des Bruttosozialprodukts aus.
lis
Auf anderen Social Networks posten:
Nciht Äpfel und Birnen verwechseln: Haloalkane sind nicht mit FCKW gleichzusetzen. Und was vulkanische FCKW-Quelle angeht, schau mer mal: http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/es990838q ---Zitat--- A conservative [...] mehr...
Dann sollte man es auch ganz lesen. Bisher sind natürliche Brom und Methanverbindungen bekannt die schon mal für 30% des Ozonabbaus gelten sollen. Aber nun untersucht man 3500 Stoffe (Möglichkeiten) , die man bis dato noch [...] mehr...
Sie wissen doch, wie das so mit den Schätzungen ist: Was Genaues weiß man nicht. Bestes Beispiel der Schweinegrippehype, wo auch sämtliche Schätzungen danebenlagen. mehr...
Ich habe das CClF3 übersehen? *Sie scherzen!* Sie haben es eben erst erwähnt; mal *wieder ohne Referenz*. Brauche ich auch nicht, da seine natürlichen Quellen schon in Molina&Rowland(1974) erwähnt wurden. Ich hatte gefragt [...] mehr...
Ich wundere mich, dass Sie sich überhaupt noch trauen, etwas zu schreiben - vor allem dann, wenn Sie keinen einzigen Punkt meiner Checkliste (http://forum.spiegel.de/showpost.php?p=5248345&postcount=2038) durchgegangen [...] mehr...
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Wissenschaft | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Mensch | RSS |
| alles zum Thema Klimawandel | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH