Von Holger Dambeck
Das Schöne am Fußball ist, dass jeder dazu eine Meinung haben kann. War das wirklich Abseits? Hat der tatsächlich noch Mumm, einen Elfer reinzumachen? Wo ist denn die Viererkette? Als Aufhänger für aufgeregte Debatten taugt das Gekicke auf zwei Tore allemal.
Doch wie alles Schöne hat auch Fußball einige Makel. Das sind nicht nur Spiele, die völlig zu Unrecht verlorengehen, sondern vor allem die Plattitüden, die Reporter wie laut kommentierende Zuschauer immer wieder von sich geben. Auch bei der bevorstehenden Europameisterschaft wird das wieder geschehen.
Fußballmythen sind eben nur schwer als solche zu entlarven. Doch es gibt Hoffnung: Auch unter Wissenschaftlern ist die Begeisterung für das Gebolze weit verbreitet, egal ob millionenschwere Profis oder Amateure dem Leder hinterher jagen. Und wenn Forscher sich für etwas interessieren, dann fangen sie auch schon mal an zu rechnen.
Der Dortmunder Physiker Metin Tolan ist einer der Enthusiasten, der Fußball gar zum Thema einer abendfüllenden Vorlesung macht und eine Bundesliga simuliert, in der allein der Zufall über den Spielausgang entscheidet. Aber auch Psychologen und Ökonomen interessieren sich für den Sport, gleicht er doch mitunter auch dem, was sonst ihr Hauptuntersuchungsgegenstand ist: Das Entstehen von Meinungen und Legenden, die das Marktgeschehen beeinflussen.
Was ist ein Mythos? Und welche angebliche Fußballerweisheit ist tatsächlich eine? Die Antwort darauf finden Sie hier:
1.
Das Runde muss ins Eckige.
2.
Fußball ist ungerecht.
3.
Ein Spiel dauert 90 Minuten.
4.
Der Gefoulte sollte einen Elfmeter nicht selbst schießen.
5.
Ein Tor kurz vor der Halbzeit ist wichtiger als eins zu Beginn.
6.
Nach einem geschossen Tor steigt die Gefahr eines Gegentors.
7.
Wer beim Elfmeterschießen beginnt, ist im Vorteil.
8.
Mit einem neuen Trainer läuft's besser.
9.
40 Prozent aller Tore fallen rein zufällig.
10.
Seit es drei Punkte für einen Sieg gibt, fallen mehr Tore.
11.
Der Torwart kann den Schützen beim Elfmeter manipulieren.
12.
Teams in Rot gewinnen häufiger als Teams in andren Farben.
13.
Mit Effet geschossene Bälle überfordern das Hirn.
14.
Bei Eckbällen schindet die führende Mannschaft gern Zeit.
15.
Wer zu Hause spielt, hat bessere Siegchancen.
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Es muss natürlich *"Wissenschaft"*heissen, die Korrektur möchte ich allerdings - auch wegen des (erfreulichen) Ausbleibens weiterer Beiträge - ergänzen um den Vorschag aus einem anderen Forum, nämlich angesichts des [...] mehr...
Fussball gehört verboten... ist einfah zu wichtig für so ein kleines Land „Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien!“ "Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl" "Das Tor gehört zu 70 % mir und zu 40 % dem [...] mehr...
Libero - Libri, der einzigste Spieler der lesen kann mehr...
Das war mal. Alle Versuche der deutschen Manschaft seit 1996 einen Titel zu gewinnen, sind kläglich gescheitert. Stimmt nicht ganz - wir sind ja immer noch der "Weltmeister der Herzen". mehr...
Lieber Jochen, nachdem Ihr Beitrag heute nach fast 2 Jahren wieder aufgetaucht ist, wünsche ich Ihnen und auch mir viel Spass bei den WM Übertragungen, bei Ihnen unterm Tropenhimmel, bei mir unter dem blauen Himmel [...] mehr...
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