In dieser düsteren Welt des Jahres 2030 befindet sich die Globalisierung auf dem Rückzug. Trotz des (bisher fiktiven) Klimaabkommens von 2012 werfen sich die Staaten gegenseitig Betrug und den Betrieb illegaler Kraftwerke vor. Immer öfter brechen bewaffnete Konflikte um Ressourcen aus. Im Nahen Osten hat der Kampf um Trinkwasser eine verheerende biologische und chemische Kriegführung ausgelöst.
Die Folge ist radikaler Protektionismus: Jeder versucht, das zu retten, was er hat. Die Preise steigen, der Handel wird erschwert, Hunger und vom Klimawandel verstärkte Seuchen raffen Millionen dahin. Aus Angst vor einer Verbreitung der Krankheiten sind nahezu alle Grenzen verriegelt.
"So könnte die Welt eines Tages aussehen", sagte Peter Madden, Chef des "Forum for the Future". "Einige dieser Möglichkeiten sind nicht besonders erfreulich." Vielleicht würden Historiker eines Tages auf die jetzige Zeit zurückblicken und sie als "Die Jahre des Klimawandels" bezeichnen. "Sie werden unsere Generation entweder als heldenhaft bewerten oder aber mit Unverständnis und Ekel zurückblicken - genauso wie wir heute die Menschen betrachten, die die Sklaverei erlaubt haben."
mbe/Reuters
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Wissenschaft | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Mensch | RSS |
| alles zum Thema Klimawandel | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH