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05.01.2000
 

Medizin

Taiwanesin trug "versteinerten" Fötus

Taiwanesische Ärzte haben in der Bauchhöhle einer 76-jährigen Frau die verhärteten Überreste eines Fötus entdeckt, der bei einer Schwangerschaft vor 49 Jahren gestorben war. Weltweit sind erst drei solcher Fälle bekannt geworden.

"Versteinerter" Fötus
REUTERS

"Versteinerter" Fötus

Taipeh - Nach der Zeugung vor 49 Jahren sei der Embryo in die Bauchhöhle der Frau gelangt und offenbar in der 20. Schwangerschaftswoche gestorben, gab das Veterans General Hospital am Mittwoch in Taipeh bekannt. Danach sei der Fötus durch Kalkablagerungen verhärtet. Die Ärzte hätten das etwa 20 Gramm schwere Gebilde, das als Lithopaedion bezeichnet wird, bei einer Operation zufällig entdeckt.

Nachforschungen des Krankenhauses ergaben, dass ein solches Phänomen weltweit erst zum dritten Mal bekannt geworden sei. Beim ältesten derartigen Fall soll im Jahr 1582 bei einer Französin ein 28 Jahre alter Fötus entdeckt worden sein.

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