Das Virus breitet sich immer mehr aus: Laut Experten gibt es erste Anzeichen, dass der Erreger der Schweinegrippe, das H1N1-Virus, in Ländern der südlichen Hemisphäre neben der normalen saisonalen Grippe auftritt oder deren Stämme verdrängt. Der Präsident des Robert-Koch-Institutes (RKI), Jörg Hacker, sagte, es sei daher damit zu rechnen, dass das Virus sich verändere und im Herbst in abgewandelter Form auf die nördliche Halbkugel gelange. Noch aber, so bekräftigte Hacker, verlaufe die Grippe bei den meisten Betroffenen eher mild.
Experten fürchten seit langem, dass sich das Erbgut des Erregers mit dem normaler Influenza-Viren zu einer aggressiveren Variante vermischen könnte. Nach Angaben Hackers gibt es in Deutschland inzwischen mehr als 300 nachgewiesene Infektionen mit der sogenannten Schweinegrippe. Laut WHO gibt es weltweit 52.160 bestätigte Fälle von Schweinegrippe, 231 Menschen sind offiziell an daran gestorben.
Personen über 50 Jahre erkranken seltener als junge Menschen, offenbar gebe es in der älteren Generation eine Art Grundimmunisierung, so Hacker. Auch Personen mit chronischen Erkrankungen seien auffällig häufig betroffen.
Kanzlerin sieht Deutschland gut gerüstet
Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht die Bundesrepublik für den Fall einer weiteren Verbreitung der neuen Grippe gut gerüstet. "Was die Vorbereitung anbelangt, kann man, glaube ich, sagen, dass Deutschland sehr gut vorbereitet ist", sagte sie nach einem Besuch beim RKI. So sei die Bevorratung des Grippemittels Tamiflu eng mit den Bundesländern abgestimmt worden.
Auch international gebe es enge Kontakte beispielsweise bei der Entwicklung eines Impfstoffs. Als nächstes sei mit den anderen Staaten eine Abstimmung darüber notwendig, nach welchem Plan bei der Impfung vorgegangen werde solle. Dazu müssten die Risikogruppen analysiert werden. Laut Hacker ist im Herbst mit einem Impfstoff zu rechnen.
Im baden-württembergischen Königsfeld wurde eine Grundschule geschlossen - es bestand Verdacht auf Schweinegrippe. Dies sagte ein Sprecher der Kleinstadt im Schwarzwald. Der Unterricht falle die gesamte Woche aus. Es seien 80 Schüler betroffen. Bei einem Kind in der dritten Klasse vermute man eine Infektion mit Schweinegrippe.
Eigentlich sollte nur der Unterricht für die Schüler der betroffenen Klasse ausfallen. Aber am Montag seien nur wenige Schüler überhaupt erschienen. Ein regulärer Schulbetrieb sei daher nicht mehr möglich gewesen. Die Schließung sei medizinisch nicht gerechtfertigt, betonte der Sprecher.
lub/Reuters/AP
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ich schau immer 'mal hier rein. Einerseits belustigt es mich (rkinfo) oder es wird mir zu viel (Elke Ospert). Generelles Schmunzeln oder Kopfnicken enstehen bei Ihnen und krasso. Also nix für Ungut, ich beobachte alles. ;-) mehr...
Gute Geschäfte dank Schweinegrippe Eigentlich sah es für die Pharmakonzerne nicht gut aus: Steigende Konkurrenz durch Generika-Verschreibungen drückten auf Umsätze und Gewinne. Doch die Schweinegrippe sorgt für [...] mehr...
...und zwar gleich neben den Verkehrstoten. Die sind nur eine Erfindung der Verkehrsschilderlobby im Verband mit den Ampelherstellern. mehr...
Wissen Sie, was wirklich toll wäre? Wenn Sie wortwörlich, bzw. 1:1 irgendwelche Passagen übernehmen, diese als Zitat kennzeichnen und auch die Quelle anzugeben würde. Ansonsten ist es sehr missverständlich, man [...] mehr...
a) Schon unsere Vorfahren hatte ähnliche Zahlen. Und Epidemien gabs schon immer zu verzeichnen. b) Die Grippesaison in Euro ist der kalendarische Winter und nicht der November oder Sommer (Mallorca 2009). Nur grippale [...] mehr...
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