Wie der zuständige Nasa-Projektmanager Gary Haith mitteilte, soll die Schlange in der Lage sein, sich in lose Erde einzugraben, sich durch enge Felsspalten zu schlängeln und Hindernissen selbstständig auszuweichen.
Ihr wichtigstes Einsatzgebiet werde unwirtliches Gelände sein, in denen ein Roboterfahrzeug mit Rädern nicht weiterkommen würde. Außerdem plant die Nasa, den Schlangenroboter für Konstruktionsarbeiten in der Schwerelosigkeit einzusetzen. So könnte ein Modell dazu genutzt werden, große Flächen von Solarkollektoren im Weltraum zusammenzubauen.
Bislang existiert allerdings nur eine einfache Variante des Schlangenroboters. Ein Zentralrechner steuert dabei mit Hilfe von zahlreichen Motoren die Bewegungen: vorwärts schlängeln, umdrehen und winden kann sich die Maschine schon. Zukünftige Schlangenroboter sollen auch eine widerstandsfähige Außenhülle bekommen, eine Art Haut also, um robuster gegenüber äußeren Einflüssen zu werden. Außerdem sollen mehrere Sensoren in den verschiedenen Teilen des Roboters helfen, dass die Maschine besser auf Hindernisse reagieren kann. In Zukunft könnte dann ein Zentralcomputer im "Kopf" der Schlange Kommandos an mehrere andere Rechner in den Segmenten geben. Diese Konstruktion soll es der Maschine auch ermöglichen, selbst Entscheidungen zu fällen.
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