An schwer zugänglichen Stellen, wie etwa den Rückseiten der Zähne, lassen sich Zahnbeläge kaum entfernen. Diese Erfahrung hat auch Paul Welfle aus Mobberley in Cheshire gemacht und sah deshalb dringenden Handlungsbedarf.
Weil den Bakterien dort mit hand- genauso wenig wie mit elektrisch betriebenen Bürsten beizukommen ist, hat der Brite eine Zahnbürste entwickelt, mit der auch die Problemzonen problemlos erreicht werden können. Wichtigste Neuerung: Das Putzwerkzeug wird nicht in der Hand gehalten, sondern auf die Zungenspitze aufgesteckt. Da sich die Bürste dort festsaugt, bleibt sie auch bei stärkerer mechanischer Belastung an ihrem Einsatzort.
Auch auf eventuelle Zwischenfälle ist der Erfinder vorbereitet: Sollte die Bürste wider Erwarten doch einmal verrutschen und gen Magen gleiten, kann der Anwender
sie mittels eines an ihr befestigten Nylonfadens wieder in die Mundhöhle befördern.
Seine Erfindung hat sich Welfle in Großbritannien unter der Nummer GB 2327339 patentieren lassen.
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