Ägypten Archäologen finden Mumie bei Luxor

Nahe dem berühmten Tal der Könige haben Forscher zwei Gräber geöffnet und eine Mumie entdeckt. Sie ist etwa 3500 Jahre alt, vermutlich handelt es sich um einen hohen Beamten.

AFP

Nahe Luxor haben Archäologen zwei antike Gräber aus pharaonischer Zeit entdeckt und geöffnet. Der Fund ist etwa 3500 Jahre alt, er wurde am Westufer des Nils auf einem Friedhof für Adlige und hohe Beamte gemacht. Auch eine Mumie ist unter den entdecken Artefakten.

"Das ist wirklich ein außergewöhnlicher Tag", sagte der Minister für Altertümer, Khaled al-Anani, der die Entdeckung präsentierte. "Es ist das erste Mal, dass wir die Gräber betreten haben, sie stammen aus der 18. Dynastie und waren schon länger bekannt."

Das Staatsministerium für Altertümer-Angelegenheiten teilte mit, eines der Gräber der Nekropole Dra Abu el-Naga habe einen mit Lehmziegeln und Steinmauern gesäumten Hof und einen sechs Meter langen Grabschacht, der zu vier Seitenkammern führe. Im Inneren wurden unter anderem Fragmente von Holzsärgen gefunden.

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Grand Egyptian Museum: Die neuen Hallen des Pharaos

Wandinschriften und Malereien deuten darauf hin, dass es zwischen den Regentschaften von König Amenophis II. und König Thutmosis IV. errichtet worden sein muss. Beide Pharaonen gehören der 18. Dynastie an.

Das andere Grab hat fünf Eingänge, die zu einem rechteckigen Saal führen und zwei Grabschächte enthalten, die sich auf der Nord- und Südseite des Grabes befinden. Zu den im Inneren gefundenen Artefakten gehören bemalte hölzerne Grabmasken, Tongefäße, eine Sammlung von etwa 450 Statuen und eine in Leinen gehüllte Mumie, die wahrscheinlich von einem hohen Beamten stammte. Eine Kartusche an der Decke trägt den Namen König Thutmosis I. der aus der frühen 18. Dynastie stammt.

Die Öffnung des Grabes und die Präsentation der Funde etwa 700 Kilometer südlich von Kairo sind laut al-Anani auch Teil der Bemühungen des Ministeriums, die Tourismusindustrie in Ägyptens zu fördern. Nach der Revolution von 2011 und etlichen Anschlägen ist der Besucherstrom stark zurückgegangen.

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Grabkammer in Luxor: Goldschmieds letzte Ruhestätte

Immer wieder werden in der Region wichtige archäologische Funde gemacht. Erst kürzlich wurde das Grab eines königlichen Goldschmieds, der zur Zeit derselben Dynastie lebte und dessen Werk dem altägyptischen Gott Amun gewidmet war, entdeckt. Die altägyptische Nekropole Dra Abu el-Naga wird schon lange archäologisch erschlossen. Sie liegt westlich von Theben unweit vom berühmten Tal der Könige. Dort hatte Howard Carter 1922 das berühmte Grab von Tutanchamun entdeckt.

joe/AP



insgesamt 3 Beiträge
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opinio... 09.12.2017
1. Was treibt uns da eigentlich?
Was können wir lernen oder was denken wir, könnten wir von den alten Ägyptern lernen? Schön zu wissen, dass sie zu Vielem fähig waren, lange bevor die Germanen überhaupt nur eine Ahnung hatten. Aber bringt uns die Erkenntnis weiter? Wir schaffen es nicht, aus der neuzeitlichen Geschichte zu lernen. Also was soll uns das bringen? Entdeckung der göttlichen Eingebung? Mehr über Moses' Verhältnis zu Überirdischen? Lasst die Toten Ruhen und erforscht das Weltall, das bestimmt unsere Zukunft!
günter1934 09.12.2017
2.
Zitat von opinio...Was können wir lernen oder was denken wir, könnten wir von den alten Ägyptern lernen? Schön zu wissen, dass sie zu Vielem fähig waren, lange bevor die Germanen überhaupt nur eine Ahnung hatten. Aber bringt uns die Erkenntnis weiter? Wir schaffen es nicht, aus der neuzeitlichen Geschichte zu lernen. Also was soll uns das bringen? Entdeckung der göttlichen Eingebung? Mehr über Moses' Verhältnis zu Überirdischen? Lasst die Toten Ruhen und erforscht das Weltall, das bestimmt unsere Zukunft!
Zumindest lernen wir daraus, dass hohe Beamte damals auch einen besonderen Status hatten! "vermutlich handelt es sich um einen hohen Beamten."
papier777 09.12.2017
3.
Es ist so erstaunlich diese unbeschreiliche alte Kultur zu erkunden. Ca 45 Jahre zurueck hatte ich Aegypten besucht und einige der Piramiden. Unbeschreiblich was diese Menschen damals geleistet haben. Heute in meinen 70iger denke ich gerne daran zurueck. Hoffentlich finden sie noch mehr von dieser alten Kultur.
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