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Alzheimer-Krankheit: Geruchstest erleichtert Risiko-Vorhersage

Amerikanische Testpersonen schnupperten sich durch 40 verschiedene Gerüche - wer Peanuts von Seife unterscheiden kann, hat demnach gute Chancen, nicht an der Demenz Alzheimer zu erkranken.

Führt zum Tod von Gehirnzellen: Die Alzheimer-Krankheit
AP

Führt zum Tod von Gehirnzellen: Die Alzheimer-Krankheit

New York - Ein einfacher Geruchstest könnte Ärzten zufolge künftig helfen, Patienten mit erhöhtem Risiko für die Alzheimer-Krankheit zu identifizieren. Bei einem Versuch, den das "American Journal of Psychiatry" in seiner Septemberausgabe vorstellt, entwickelten 40 Prozent der Teilnehmer mit mangelndem Geruchssinn später Alzheimer. An dem rund 15 Minuten langen Test beteiligten sich insgesamt 90 Männer und Frauen im Durchschnittsalter von 67 Jahren, die an leichten Gedächtnis- und Wahrnehmungsstörungen litten.

Von den 30 Teilnehmern mit der Fähigkeit, Gerüche von Seife, Erdnüssen und Menthol gut voneinander zu unterscheiden, war 20 Monate danach keiner an der schweren Demenz erkrankt. Von den 47 Kandidaten, die Probleme bei der Erkennung und Nennung der Gerüche hatten, litten knapp zwei Jahre später 19 an Alzheimer. Von den 19 hatten 16 während des Tests behauptet, dass sie einen guten Geruchssinn hätten.

Mit der rechtzeitigen Kenntnis eines hohen Alzheimer-Risikos können Ärzte früher Medikamente verordnen, heißt es in dem Journal. Die Betroffenen selbst und ihre Familien gewinnen Zeit, um sich auf die Krankheit und ihre Begleitumstände vorzubereiten, sagen die Autoren der Untersuchung des Columbia Presbyterian Medical Centers in New York.

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