Ausgegraben - Neues aus der Archäologie: Tierarzt verflucht, Schatz versteckt

Von Angelika Franz

Schmuck und Gold haben Archäologen in Israel ausgegraben - der über drei Jahrtausende alte Schatz war in einem Topf verborgen. Und Fluchtäfelchen aus Spanien zeigen, welches Pech sich Menschen vor 1600 Jahren an den Hals wünschten. Ein Überblick über aktuelle archäologische Entdeckungen.

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Schatzfund in Israel: Ein Topf voller Schmuck und Gold
+++ Schatz im Topf +++

Manchmal lohnt es sich, den Abwasch gleich zu erledigen. Bereits seit 2010 lag ein unscheinbarer Tontopf aus der Stadt Tel Megiddo in Israel im Magazin der Ausgrabung. Als die Archäologen ihn jetzt reinigen wollten, staunten sie nicht schlecht: Aus seinem Inneren wuschen sie den größten kanaanitischen Schatz, der jemals gefunden wurde. Der Schatz aus Gold und Silber lag in der Hofecke eines Wohnhauses vergraben und wurde dort vor etwa 3100 Jahren versteckt - rund 150 Jahre, bevor die Israeliten schließlich das Land Kanaan eroberten.

Zu den seltenen Schmuckstücken gehören auch Ohrringe aus Gold mit kleinen Figürchen von Ibex und Wildziegen, neun Paar Ohrringe in Mondsichelform, ein goldener Siegelring und Tausende Perlen aus Karnel. Vielleicht stammen einige der Schmuckstücke aus dem nahen Ägypten. Vor allem die Perlen ähneln dem Design ägyptischen Schmucks aus dieser Zeit. Megiddo pflegte damals enge Handelsbeziehungen nach Ägypten. Der Boden in der Nähe des Schatzes war zerwühlt. Vielleicht hatte schon kurz nach dem Verstecken jemand versucht, ihn zu finden. Die Forscher hoffen jetzt, bei der Analyse des Stoffes, in den die Schmuckstücke eingewickelt waren, mehr über deren Herkunft herauszufinden.

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1. was
aotearoa 27.05.2012
zur hölle haben belgische forscher für ein recht, die totenruhe eines volkes zu stören, das einen kontinent entfernt liegt??? wie wärs mal wenn südameriner, afrikaner, asiaten einfach mal in ihre nachbarschaft einfielen, rumgraben, knochen hochhalten und schlaue sprüche absondern. wir leben immer noch im imperialismus. oder schlimmerem. krank.
2. Woran scheitert es bei ihnen wohl?
n.holgerson 27.05.2012
Zitat von aotearoazur hölle haben belgische forscher für ein recht, die totenruhe eines volkes zu stören, das einen kontinent entfernt liegt??? wie wärs mal wenn südameriner, afrikaner, asiaten einfach mal in ihre nachbarschaft einfielen, rumgraben, knochen hochhalten und schlaue sprüche absondern. wir leben immer noch im imperialismus. oder schlimmerem. krank.
Haben sie nur wenig Bildung, keine Ahnung oder wollen sie nur auf sich aufmerksam machen? Schon ihre Wortwahl sagt so einiges über sie aus! Aber ich helfe ja gerne.... "haben belgische forscher für ein recht, die totenruhe eines volkes zu stören, das einen kontinent entfernt liegt??" Da scheinen sich bei ihnen schon die ersten großen Lücken "aufzutun". Erstmal zu ihrer Frage nach dem "kontinent". In der Wissenschaft ist das Wissen und Können relevant. Gerade Fakten wie Geschlecht, Hautfarbe, Religion, Nationalität sollen ja keine Rolle spielen! Jeder halbwegs intelligente Mensch kann dies auch nachvollziehen. Wenn man z.B. vor einer Operation steht würde man ja auch immer den sehr guten Arzt dem absolut schlechten Vorziehen. Da würde man ja z.B. auch nicht nach dem Geschlecht fragen! Dann noch ihre Frage nach dem "ein recht". Ja ist auch nicht so schwierig, wenn man man nachdenkt. Jedes Land hat entsprechende Gesetzte, Vorschriften.... Jetzt wird es für mich schwierig, weil ich mich nicht in sie rein versetzten kann, weil woran scheitert es nur bei ihnen? "wie wärs mal wenn südameriner, afrikaner, asiaten einfach mal in ihre nachbarschaft einfielen, rumgraben, knochen hochhalten und schlaue sprüche absondern" Wie wäre dies? Wenn diese Personen die persönlichen Voraussetzungen für eine Grabung haben und die nötigen formellen Vorschriften einhalten (z.B. Genehmigungen)... dann würde jeder Archäologe in Deutschland zu denen sagen "Herzlich Willkommen lieber Kollege!". Und die Bevölkerung würde sich sich über die Funde bzw. Erkenntnisse freuen! Aber es geht noch weiter. Wir leben noch im "Imperialismus". Haben sie überhaupt die geringste Ahnung von was sie schreiben? Die meisten Länder haben weder die Kapazitäten, die Gelder... um entsprechende Forschungen durchzuführen. Anderseits haben sie ihre nationalen Gesetze entsprechend gestaltet, dass ausl. bzw. innl. Forscher entsprechend arbeiten zu können. Fakt ist aber, in 99,99 Prozent der Fälle bleiben die Funde auch im entsprechenden Land (gesetz. verankert). Wenn sich dann z.B. ausl. Forscher bereit erklären, mit entsprechenden eigenen Gelder Forschungsarbeit zu leisten, wo soll dann das Problem sein...?
3. Israeliten waren Kananiten
johannes.kepler 27.05.2012
Wie Israel Finkelstein und viele anderen Archäologen schon gut genug dokumentiert haben, gab es keine massive "jüdische" Eroberung Kanaans gegen 1300 vor Christus. Die Israelis waren eigentlich hauptsächlich Kananiten. Selbst ihre Sprache, Hebräisch, ist dem Phönizischen (Nordkananitisch) näher als Hochdeutsch dem Bairischen. Hier wird über Archäologie geredet, aber eine Meinung vertreten, die eher orthodoxe Juden und manche urkonservative Christen vertreten.
4. Selten so gelacht....
n.holgerson 27.05.2012
Zitat von johannes.keplerWie Israel Finkelstein und viele anderen Archäologen schon gut genug dokumentiert haben, gab es keine massive "jüdische" Eroberung Kanaans gegen 1300 vor Christus. Die Israelis waren eigentlich hauptsächlich Kananiten. Selbst ihre Sprache, Hebräisch, ist dem Phönizischen (Nordkananitisch) näher als Hochdeutsch dem Bairischen. Hier wird über Archäologie geredet, aber eine Meinung vertreten, die eher orthodoxe Juden und manche urkonservative Christen vertreten.
Wollten sie sich wichtig machen? Worauf beziehen sie ihre Aussage? Wohl auf dieses Zitat im Artikel "Der Schatz aus Gold und Silber lag in der Hofecke eines Wohnhauses vergraben und wurde dort vor etwa 3100 Jahren versteckt - rund 150 Jahre, bevor die Israeliten schließlich das Land Kanaan eroberten." Also, aus dem letzten Teil eines Satzes machen sie so einen Aufstand? Mal abgesehen davon, dass es von der "Landnahme Kanaans" diverse Modelle gibt und auch die Auffassung vom Archäologen Finkelstein "nur" eine Auffassung ist, geht doch ihre Beitrag vollkommen am Thema vorbei. Fakt ist, wer lesen kann und das gelesene auch versteht, der weiß doch genau worum es dem Autor ging! Erstens wollte er eine Zahl nicht ohne "historischen" Bezug im Raum stehen lassen, zweitens konnte er so auch darstellen, welche, ganz weit gefasste, "Kultur" in Zeit, in diesem Land,.. vorherrschte... Wie gesagt, sie können die Autor Ungenauigkeit vorwerfen. Sie können ihm vorhalten, dass es heute verschiedenen Modelle der Landnahme gibt... sicher alles richtig. Nur ist dies im diesem Zusammenhang ziemlich sinnfrei. Weiterhin scheint ja gerade aus ihrem letzten Satz ziemlich klar zu sein, um was es ihnen tatsächlich geht. Sie spielen sich auf. Der Schluss den sie in diesem Satz ziehen bzw. die Schlussfolgerung zum Autor bzw. Artikel sind doch ein Witz.
5. sie haben recht!
aotearoa 27.05.2012
Zitat von n.holgersonHaben sie nur wenig Bildung, keine Ahnung oder wollen sie nur auf sich aufmerksam machen? Schon ihre Wortwahl sagt so einiges über sie aus! Aber ich helfe ja gerne.... "haben belgische forscher für ein recht, die totenruhe eines volkes zu stören, das einen kontinent entfernt liegt??" Da scheinen sich bei ihnen schon die ersten großen Lücken "aufzutun". Erstmal zu ihrer Frage nach dem "kontinent". In der Wissenschaft ist das Wissen und Können relevant. Gerade Fakten wie Geschlecht, Hautfarbe, Religion, Nationalität sollen ja keine Rolle spielen! Jeder halbwegs intelligente Mensch kann dies auch nachvollziehen. Wenn man z.B. vor einer Operation steht würde man ja auch immer den sehr guten Arzt dem absolut schlechten Vorziehen. Da würde man ja z.B. auch nicht nach dem Geschlecht fragen! Dann noch ihre Frage nach dem "ein recht". Ja ist auch nicht so schwierig, wenn man man nachdenkt. Jedes Land hat entsprechende Gesetzte, Vorschriften.... Jetzt wird es für mich schwierig, weil ich mich nicht in sie rein versetzten kann, weil woran scheitert es nur bei ihnen? "wie wärs mal wenn südameriner, afrikaner, asiaten einfach mal in ihre nachbarschaft einfielen, rumgraben, knochen hochhalten und schlaue sprüche absondern" Wie wäre dies? Wenn diese Personen die persönlichen Voraussetzungen für eine Grabung haben und die nötigen formellen Vorschriften einhalten (z.B. Genehmigungen)... dann würde jeder Archäologe in Deutschland zu denen sagen "Herzlich Willkommen lieber Kollege!". Und die Bevölkerung würde sich sich über die Funde bzw. Erkenntnisse freuen! Aber es geht noch weiter. Wir leben noch im "Imperialismus". Haben sie überhaupt die geringste Ahnung von was sie schreiben? Die meisten Länder haben weder die Kapazitäten, die Gelder... um entsprechende Forschungen durchzuführen. Anderseits haben sie ihre nationalen Gesetze entsprechend gestaltet, dass ausl. bzw. innl. Forscher entsprechend arbeiten zu können. Fakt ist aber, in 99,99 Prozent der Fälle bleiben die Funde auch im entsprechenden Land (gesetz. verankert). Wenn sich dann z.B. ausl. Forscher bereit erklären, mit entsprechenden eigenen Gelder Forschungsarbeit zu leisten, wo soll dann das Problem sein...?
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