Ausgegraben

Ausgegraben - Neues aus der Archäologie Tutanchamuns geheimnisvolle Mutter

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3. Teil: +++ Tempel-Neueröffnung in Karnak +++

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Karnak: Hatschepsuts Kapelle
Tempel-Neueröffnung in Karnak

Ab Ende Februar werden Besucher des Tempelareals in Karnak eine neue Attraktion bestaunen können. Dann soll die Rekonstruktion der zweiten Kapelle von Königin Hatschepsut fertig sein. Die Szenen an den Wänden zeigen Hatschepsut und ihren Mann Thutmoses II vor Amun-Re, sowie auch ihren Vorgänger Thutmoses III.

Damit ist der Tempel ein wichtiges Denkmal der ägyptischen Geschichte, wie Mansour Boreik, Antikenaufseher in Luxor, in einem Telefoninterview mit der englischsprachigen News-Webseite Ahram Online erklärt: Er zeigt Hatschepsut bereits in einer eindeutigen Machtposition, noch bevor sie den Thron bestiegen hatte. Hatschepsut regierte in der 18. Dynastie.

Viele der Blöcke des Tempels wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts verstreut in Karnak gefunden, weitere dann bei Ausgrabungen in den fünfziger Jahren. Komplett wird der Tempel allerdings nicht werden, denn viele der Steine wurden später für andere Bauten in Karnak oder Luxor wiederverwendet. Im Tempelareal von Karnak wurden von der Zeit des Mittleren Reiches an bis noch hinein in die Jahre der griechisch-römischen Herrschaft immer wieder neue Tempel für Amun-Re, seine Gemahlin Mut und ihren gemeinsamen Sohn Chons errichtet.

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16 Leserkommentare Diskutieren Sie mit!
Meskiagkasher 17.02.2013
eschoe 17.02.2013
anchesenamun 17.02.2013
thea666 17.02.2013
ostborn 17.02.2013
uncool.ch 17.02.2013
nenntmichismael 17.02.2013
hans_herodot 17.02.2013
hans_herodot 17.02.2013
kommentariat 18.02.2013
thea666 18.02.2013
mulcahy@gmx.at 18.02.2013
mulcahy@gmx.at 18.02.2013
mulcahy@gmx.at 18.02.2013
thea666 18.02.2013
spon-facebook-10000363349 21.02.2013
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Zur Autorin
  • Sabine Bungert
    Angelika Franz ist Archäologin. Als freie Autorin schreibt sie meistens über Kriege, Seuchen und alles, was verwest, verrottet und verfallen ist. Trotzdem ist sie keineswegs morbide veranlagt, sondern findet vielmehr, dass Archäologie die praktischen Dinge des Lebens lehrt. Bei Bedarf kann sie ein Skalpell aus Flint schlagen, in einer Erdgrube Bier brauen oder Hühner fachgerecht mumifizieren.
  • Homepage von Angelika Franz

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Das radioaktive Kohlenstoffisotop C-14 wird in der Atmosphäre ständig durch kosmische Strahlung erzeugt und gelangt in Form von Kohlendioxid (CO2) in die Biosphäre. Pflanzen, die CO2 aufnehmen, werden von Tieren und Menschen gegessen. Sie enthalten eine niedrige Aktivität, die überall und über lange Zeiträume gleich ist. Stirbt ein Lebewesen, nimmt es kein C-14 mehr auf und die Aktivität klingt in 5730 Jahren um die Hälfte ab. Je älter ein Fund, desto geringer seine Aktivität. Man kann damit bis zu einem Alter von circa 50.000 Jahren datieren.
Lumineszenzdatierung
Sie beruht auf einem Strahlenschaden durch die fast überall vorhandenen radioaktiven Elemente Uran, Thorium und Kalium. Die Halbwertszeiten der Radionuklide dieser Elemente sind so lang, dass man von einem konstanten Radioaktivitätspegel ausgehen kann. Als Sensoren für die Strahlenschäden verwendet man meist Quarz und Feldspäte, die in Keramik und in Sedimenten immer vorhanden sind. Diese Minerale senden Licht aus, wenn sie erhitzt werden (Thermolumineszenz) oder beleuchtet werden (optisch stimulierte Lumineszenz). Je älter die Keramik, desto stärker das Leuchten.
Stratigraphie
Über die Stratigraphie wird das Alter eines Gegenstands anhand der Erdschicht bestimmt, in der er vorgefunden wurde. Die Schichten (lateinisch Straten) entstehen durch natürliche Ablagerungen und menschliche Aktivitäten. Die Stratigraphie kann deshalb gut mit den anderen Methoden kombiniert werden. Wurde beispielsweise ein Holzstück mit der C-14-Methode präzise datiert, kennt man auch das Alter eines Fundstücks, das in direktem Zusammenhang in derselben Erdschicht lag.