Ausgegraben - Neues aus der Archäologie: Tempelsex im Namen der Mut

Von Angelika Franz

5. Teil: +++ Wo die heiligen Stiere ruhen +++


Starb im alten Ägypten ein heiliger Apis-Stier, löste das eine Staatstrauer aus. Der Leichnam wurde den Priestern des Ptah im Serapeum in Sakkara übergeben, die mumifizierten ihn und bestatteten das Tier schließlich in einem bis zu 80 Tonnen schweren Steinsarkophag.

Das Heiligtum mit den gigantischen Steinsärgen entdeckte vor über 150 Jahren der französische Archäologe August Mariette. Es besteht aus zwei Teilen: den Krypten, in denen die Priester zwischen der 18. und der 26. Dynastie die Stiermumien bestatteten, und dem großen Serapeum mit der langen Galerie, entlang derer 24 weitere Granitsarkophage in Nischen angeordnet sind. Während die Krypten noch immer restauriert werden, hat nun erstmals nach einer jahrelangen Renovierungsphase das Serapeum wieder seine Pforten für Besucher geöffnet.

Zuvor war zwischen Ingenieuren, Archäologen und Restauratoren ein erbitterter Streit darüber entbrannt, inwieweit man in die Gebäudestruktur eingreifen dürfe, um die einsturzgefährdeten Decken abzusichern. Jetzt stützt ein Stahlgerüst die Decke des Serapeums und der Boden ist mit Holzplanken überdeckt. Durch Glasfenster im Holz ist der Originalboden jedoch sichtbar. Mit der Wiedereröffnung des Serapeums hat Sakkara eine seiner bedeutendsten Touristenattraktionen zurückgewonnen.

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Phytophthora infestans ist ein Stramenopile und kein Pilz! Es liegen wahrscheinlich fast eine Milliarde Jahren Evolution dazwischen, seitdem Phythophthora mit Pilzen einen gemeinsamen Vorfahren hatten!
Phytophthora infestans ist ein Stramenopile und kein Pilz! Es liegen wahrscheinlich fast eine Milliarde Jahren Evolution dazwischen, seitdem Phythophthora mit Pilzen einen gemeinsamen Vorfahren hatten!
Derartige ”Sexorgien“ gab es im Altertum doch offenbar in fast allen großen Kulturen, so ist bekannt dass die Basilinna in Athen jährlich mit einem Vertreter des Gottes Dionysos einen heiligen Beischlaf im Bukoleion ausübte. An [...]
Derartige ”Sexorgien“ gab es im Altertum doch offenbar in fast allen großen Kulturen, so ist bekannt dass die Basilinna in Athen jährlich mit einem Vertreter des Gottes Dionysos einen heiligen Beischlaf im Bukoleion ausübte. An ägyptischen Tempelwänden finden sich Inschriften, die belegen, dass der Gott Amun einen rituellen Beischlaf mit der jeweiligen Königin im Tempel ausübte. Die daraus oftmals entstehenden “Götterkinder“ wurden im angegliederten “Mammisi“ aufgezogen und später offenbar in Herrscherwürden eingesetzt. Wenn Moses in einem Worfelkorb vor einem Tempel gefunden und dann dort durch die Königin aufgezogen wurde, dann könnte man auf die Idee kommen, auch er wurde womöglich in rituellen Kulten gezeugt und besaß daher auch seine religiösen Kompetenzen, die ihn für die Hebräer zum religiösen Führer machten, obwohl er nicht einmal ihre Sprache sprach. Mehr darüber können Sie in meinem Buch “Mutterrecht, Matriarchat und Mythos“ nachlesen, dass im Handel erhältlich ist. Mit freundlichen Grüßen Hartwig Biedermann
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  • Sonntag, 30.09.2012 – 09:20 Uhr
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