Ausgegraben - Neues aus der Archäologie Romeos und Julias erstes Theater entdeckt

2. Teil: Wo Romeo und Julia sich ewige Liebe schworen


Ausgrabung in London: Mauern der Galerie und des Hofes von Shakespeares Theater
Museum of London Archaeology

Ausgrabung in London: Mauern der Galerie und des Hofes von Shakespeares Theater

"O schwöre nicht beim Mond, dem wandelbaren, der immerfort in seiner Scheibe wechselt, damit nicht wandelbar dein Lieben sei!" Im Londoner Stadtteil Shoreditch haben Archäologen die Ruinen jenes Theaters gefunden, in dem Julia zum ersten Mal diese berühmten Worte sprach.

Im Curtain Theater, nördlich der Themse, residierte Shakespeares Schauspielertruppe Lord Chamberlain's Men, bevor das Globe Theater fertiggestellt war. Seine frühen Stücke feierten hier Premiere - neben "Romeo und Julia" auch "Heinrich V". Im Prolog zu diesem Stück erwähnt Shakespeare sogar die Bühne des Curtain Theater als "O von Holz": "Diese Hahnengrube, fasst sie die Ebnen Frankreichs? Stopft man wohl in dieses O von Holz die Helme nur, wovor bei Agincourt die Luft erbebt?"

Die Ausgräber entdeckten bei Bauarbeiten Mauern der Galerie und des Hofes. Mit einem Theatervorhang hat der Name allerdings nichts zu tun. Das Haus bekam seinen Namen nach der nahe gelegenen Straße Curtain Close. Es öffnete im Jahr 1577 als eines der ersten Theater Londons, die damals noch außerhalb der Stadtgrenze lagen. Zwischen 1579 und der Fertigstellung des Globe Theater im heutigen Stadtteil Southwark im Jahr 1599 diente es Shakespeare und seiner Truppe als Bühne.

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wohlmein 09.06.2012
1. "Grips"
Zitat von sysopAFTAUIn London haben Archäologen die Ruinen des Theaters gefunden, in dem Shakespeare seine Figuren Romeo Julia zum ersten mal vereinte. Außerdem im archäologischen Wochenrückblick: Eine mysteriöse Aztekenstadt, eine schottische Luxusvilla aus der Bronzezeit und ägyptische Masskrüge. http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,837760,00.html
Die Menschen waren in früheren Zeiten schon genauso schlau wie heutzutage, auch wenn manche Artikel dazu verführen, dies zu negieren. Gedächtniszitat Artikel: "die bananenförmigen Keller an der Außenseite gingen wohl zurück auf den zuvor entdeckten Ringkeller, und können gewissermaßen als dessen Rudiment erachtet werden". Nur standen manche technischen Errungenschaften späterer Zeiten noch nicht zur Verfügung. Eine Parallele zum ägyptischen Maßkrug in "moderneren Zeiten" sind die an manchen Kirchenpforten angebrachten Maßnormen.
lasterfahrer 10.06.2012
2.
"Was machen Kokosnüsse aus der Südsee auf einem Schiff, das im späten 1. oder 17. Jahrhundert vor der irischen Küste kreuzte?" ja was denn jetzt, erstes oder siebzehntes jahrhundert? gab es im ersten jahrhundert schon piraten vor irland? und zählt 1588 nicht zum 16ten jahrhundert? ;)
Gryphonmex 10.06.2012
3.
Eine Aztekenstadt im Honduras? Interessant, Mit etwas Mühe findet man ja sicher auch Etruskerstädte in Finnland...
Tiananmen 10.06.2012
4. Das wöchentliche SPON-Ärgernis
Zitat von sysopAFTAUIn London haben Archäologen die Ruinen des Theaters gefunden, in dem Shakespeare seine Figuren Romeo Julia zum ersten mal vereinte. Außerdem im archäologischen Wochenrückblick: Eine mysteriöse Aztekenstadt, eine schottische Luxusvilla aus der Bronzezeit und ägyptische Masskrüge. http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,837760,00.html
Diese Serie ist so schlecht recherchiert, dass es weh tut. Die "alten Ägypter" hatten um 300 bis 500 n. Chr. längst jeglichen Handel aufgegeben. Seit 332 herrschten dort die Ptolemäer (Griechen!) unf vorher schon die Römer. Das phönizische Handelsreich gab es da schon seit über 1000 Jahren nicht mehr. Ihre Kolonie in Karthago -gegründet entspr. Vergils Änäis von Dido- existierte bis 146 v. Chr. (3. pun. Krieg). Da erfüllte sich Cato´s Wunsch: "Ceterum censeo Carthaginem esse delendam", drei Jahre nach seinem Tod. Vielleicht sollte die Spiegel-Redaktion einfach aufhören, bei Schülerzeitungen der Unterstufe abzuschreiben.
Tiananmen 10.06.2012
5. Egal
Zitat von lasterfahrer"Was machen Kokosnüsse aus der Südsee auf einem Schiff, das im späten 1. oder 17. Jahrhundert vor der irischen Küste kreuzte?" ja was denn jetzt, erstes oder siebzehntes jahrhundert? gab es im ersten jahrhundert schon piraten vor irland? und zählt 1588 nicht zum 16ten jahrhundert? ;)
ob 16. oder 17. Jh: endlich haben wir die wissenschaftliche Bestätigung dafür, dass es Kapitäne gibt, die bis zum Ende aller Tage auf dem Meer kreuzen müssen, siehe "Fliegender Holländer" und "The Fog". Da spielt ja ein Jahrhundert keine Rolle: vom 1. bis zum 17. Jahrhundert! Die SPON-Mitarbeiter sind so schlecht motiviert, dass sie ihren 10-zeiligen Quatsch nicht einmal mehr korrekturlesen. Die Serie "Neues aus der Archäologie" gehört eingestellt, wenn die Qualität nicht wesentlich verbessert wird. Das sollte nicht schwer sein.
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