Datenlese

Datenlese Zweifel am Zensus

  Wie viele sind wir? Darauf sollte die Volkszählung eine klare Antwort geben
DPA

Wie viele sind wir? Darauf sollte die Volkszählung eine klare Antwort geben


Im vergangenen Jahr musste der Zensus 2011 harte Kritik einstecken. Viele Kommunen trauten der Methodik nicht, einige zogen sogar vor Gericht. Ihr stärkstes Argument: Die Volkszählung sei verfassungswidrig, denn sie habe nicht alle Gemeinden gleich behandelt.

Dafür sprachen auch vertrauliche Daten, die SPIEGEL ONLINE schließlich im Dezember veröffentlichte. Hier finden Sie eine Übersicht über alle Artikel und Infografiken zur Debatte.

August 2013: So hart trifft der Zensus die Gemeinden

In den Kommunen formiert sich massiver Widerstand gegen die jüngste Volkszählung. Viele Gemeinden müssen deutliche Einwohnerverluste hinnehmen, verbunden mit großen finanziellen Einbußen. Rund 800 von ihnen legen Widerspruch gegen den Zensus ein.

Ende August 2013: Die Stichprobenfehler

Unsere Datenrecherchen zeigen wenig später: Die Stichprobe, aus der die neuen Einwohnerzahlen hochgerechnet wurden, war wesentlich ungenauer als erlaubt. Damit bleibt der Zensus hinter seinen eigenen Qualitätsvorgaben zurück. Ob er rechtskonform ist, kann damit zumindest angezweifelt werden.

Dezember 2013: Vertrauliche Daten stützen Kritik am Zensus

Wir kämpfen um Transparenz und machen der Öffentlichkeit zugänglich, was manche Behörden wohl lieber im Dunkeln gelassen hätten:

SPIEGEL ONLINE machte diese Daten erstmals der Öffentlichkeit zugänglich. Sie finden sie gesammelt in unserem GitHub-Account, wo sie die Daten ansehen und im Bereich "Raw" herunterladen können.

che

© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.