Rätsel der Woche Die cleveren Gangster

Immer wieder werden Gäste einer Eckkneipe beklaut - und die Polizei hat schon lange einen Verdacht. Doch die Diebe agieren äußerst vorsichtig. Können die Beamten sie trotzdem fassen?

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Von und (Grafik)


Die zwei Gangster sind stadtbekannt. Seit ihrer letzten Entlassung aus dem Gefängnis haben sie sich zwar offiziell nichts zuschulden kommen lassen. Doch immer wieder werden Gäste einer Kneipe bestohlen, die nur ein paar Straßenecken entfernt liegt vom Wohnhaus der beiden Männer.

Die Polizei will die zwei möglichst auf frischer Tat ertappen. Doch die Gangster sind sehr vorsichtig: Sie verlassen die Kneipe (A) erst, wenn die Luft rein ist. Und auch ihrem Haus (B) nähern sie sich erst, wenn niemand in der Nähe ist. Vor der Kneipe und vorm Wohnhaus kann man sich nicht gut verstecken.

Die Polizisten müssen den mutmaßlichen Dieben deshalb irgendwo auf dem Weg zwischen der Kneipe - auf dem Plan links oben (A) - und ihrem Zuhause rechts unten (B) auflauern.

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Dummerweise sind dabei mehrere unterschiedliche Routen möglich - und die Gangster lassen den Zufall darüber entscheiden, welchen Weg sie nehmen. Die Diebe laufen an jeder Kreuzung stets nur nach rechts oder nach unten. Sind beide Richtungen möglich, werfen die Gangster eine Münze. Bei Kopf gehen sie nach rechts, bei Zahl nach unten. Ist nur eine Richtung möglich, nehmen sie diese Richtung. Die beiden laufen keinesfalls nach oben oder nach links.

Die Polizisten legen sich einen Block oberhalb des Hauses der Gangster auf die Lauer - am Punkt X - siehe Skizze.

Wie groß ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass die Diebe an dieser Ecke vorbeilaufen, wenn sie von der Kneipe nach Hause gehen?



insgesamt 72 Beiträge
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RealSim 13.10.2018
1. Ganz nett
Naja eine niedliche kleine Recheneinlage. Muss auch mal sein. Schön finde ich, dass die meisten anderen das Rätsel mit einer Schwierigkeit von 2 wie ich bewertet haben. Aber das kann ja trotzdem spaßig sein.
quark2@mailinator.com 13.10.2018
2.
Für mich viel zu viel Gelaber über Polizisten und Räuber. Eine einfache klare Ansage hätte völlig gereicht - und natürlich ist das eigentlich kein Rätsel, sondern eine mathematische Rechenaufgabe. Die Überschrift hätte auch besser "Dumme Polizei" lauten sollen - die Fragestellung ggf. "An welche Stelle sollte sich die Polizei stellen, um die höchste Trefferwahrscheinlichkeit zu haben ?" ... Aber trotzdem danke für die Aufgabe, die grauen Zellen können immer Ablenkung gebrauchen :-) !
Fisimatenten 13.10.2018
3. Man erkläre mir bitte meinen Denkfehler, aber...
… wenn ich von den absoluten Möglichkeiten ausgehe, in denen man den genannten "Parkour" beschreiten kann, um von Punkt A nach Punkt B zu gelangen, ergeben sich für mich insgesamt 10 Möglichkeiten (4 verschiedene, wenn man von Punkt A direkt erst einmal nach unten geht, 3 verschiedene, wenn man von Punkt A erst einmal nach rechts und dann nach unten geht etc.). Davon kommen die in der obigen Lösung genannten 4 Möglichkeiten an Punkt X vorbei. Macht für mich eine Erfolgsquote von 40%... Ich weiß, ich stehe irgendwo ganz furchtbar auf dem Schlauch, wenn ich nur wüßte, an welcher Stelle...
nahatschalah 13.10.2018
4. Für mich das richtige Niveau
Habe es mit Schwierigkeit 1 und Gefallen 10 bewertet. Ich fand es witzig und überraschend, hatte es aber nach 2-3 Minuten gelöst. So will ich es haben. Die meisten anderen Rätsel waren für mich viel zu schwer und dann macht es mir auch keinen Spaß. Daher bitte mehr davon.
poco4 13.10.2018
5. Ist die Fragestellung richtig formuliert?
Jedenfalls lautet meine Antwort auf die Frage "Wie groß ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass die Diebe an dieser Ecke vorbeilaufen, wenn sie von der Kneipe nach Hause gehen?" - 100%. Es geht kein Weg an X vorbei. Die einzige Weg, der X umgeht, wäre von unten her und würde ein Linksabbiegen nötig machen. Vielleicht sollte die Frage eher lauten: "Wieviel mögliche Wege gibt es und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Diebe sie nutzen?" Aber die Polizei erwischt die Diebe in jedem Fall an X. Ich wünschte, die Realität wäre auch so. Wohl nur zu machen in einem perfekten Überwachungsstaat.
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