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Gentechnik: Indische Forscher klonen Büffel

Sie heißt Garima und ist 43 Kilogramm schwer: Indische Wissenschaftler haben einem Zeitungsbericht zufolge einen weiblichen Büffel geklont. Es ist nicht das erste Mal, dass Forschern dieser Schritt gelingt, doch beim vorangegangenen Versuch starb das Tier schon nach einer Woche.

Neu Delhi - Wissenschaftler im nordindischen Bundesstaat Haryana haben einem Medienbericht zufolge erfolgreich einen Büffel geklont. Das weibliche Jungtier mit dem Namen Garima wiege 43 Kilogramm und sei wohlauf, berichtete die Zeitung "The Hindu" am Sonntag unter Berufung auf das Nationale Milchforschungsinstitut in der Stadt Karnal. Die Wissenschaftler seien zuversichtlich, dass das aus Fötalgewebe geklonte Tier überleben werde.

Indische Wissenschaftler hatten im Februar bereits einen Büffel geklont, das Tier war aber innerhalb einer Woche an Lungenentzündung gestorben. In Indien leben weltweit die meisten Büffel.

Rund um den Globus bemühen sich Forscherteams seit Jahren darum, Tiere zu klonen. Mit dem Schaf Dolly kam 1996 das erste geklonte Säugetier zur Welt. Es folgten Mäuse, Rinder, Ziegen, Katzen und viele andere Tiere. 2005 etwa wurde der geklonte Windhund Snuppy der Öffentlichkeit präsentiert. Im Jahr 2008 gelang es einer koreanischen Firma, Krebs-Schnüffel-Hunde zu klonen.

Und kürzlich schafften es japanische Forscher, eine Maus zu klonen, die 16 Jahre lang in einem Tiefkühlfach gelegen hatte. Die Wissenschaftler hoffen, mit ihren Erkenntnissen auch ausgestorbene Tierarten wie das Mammut wieder zum Leben zu erwecken.

hei/dpa

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