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Geschichte der Menschheit: Der erste Homo

Von

Entstehung des Menschen: Der Zahn der Weisheit Fotos
William Kimbel

Dieser Fund schreibt Geschichte: Forscher haben in Äthiopien einen Kiefer gefunden, der einem Menschen gehörte - die Gattung Homo ist weitaus älter als angenommen.

Wie, wo und wann wurden wir, was wir heute sind? Kaum eine Frage treibt uns so sehr um, wie die nach der Geschichte unserer "Schöpfung". Zumindest auf die Zeitfrage gibt es nun eine neue Antwort: Menschen gab es früher, als wir dachten.

Im Wissenschaftsmagazin "Science" analysieren die Forscher ein neues Fossil, das den bisher vermuteten Beginn der "Menschwerdungsphase" um mehr als 400.000 Jahre verschiebt. Das Magazin "Nature" dokumentiert gleichzeitig neue Erkenntnisse über die Art Homo habilis und zeigt diesen Frühmenschen als merklich weiter fortentwickelt als vermutet.

Die Studien ergänzen sich, weil sie zeigen, dass die Entstehung der Entwicklungslinie Homo wohl deutlich früher einsetzte als bisher angenommen.

Verschiebung im Stammbaum

Die Geschichte begann im Juni 1959, als Heselon Mukiri in Tansania ein Kieferfragment fand, das im Wortsinn Menschheitsgeschichte schrieb. Es war mit 2,4 Millionen Jahren der bis dahin älteste Fund unserer Gattung Homo in Afrika. Man nannte ihn Homo habilis und erklärte uns damit alle zu Afrikanern: Habilis gilt als Vorläufer des Erectus und der wiederum als unserer direkter Vorfahr.

Nun fand Chalachew Seyoum in Äthiopien ein Kieferfragment, das wieder Menschheitsgeschichte schreiben dürfte. Wieder stammt der Fund von einem Vertreter der Gattung Homo, und wieder verschiebt er die rekonstruierte Geschichte unser Artwerdung, diesmal allerdings zeitlich: Der in "Science" vorgestellte Fund ist 2,8 Millionen Jahre alt.

Bisher trägt dieser älteste aller je gefundenen Vertreter der Gattung Homo den Namen LD 350-1, aber noch keine genaue Artbenennung. "Wir müssen mehr erfahren", sagt dazu William Campbell von der Arizona State University, "bevor wir beurteilen können, ob das Fossil einer bereits bekannten Art angehört oder einer neuen."

Denn gefunden wurde bisher nur ein Stück Unterkiefer mit fünf Zähnen. Das ist nicht viel, doch was Hominidenfunde aus der Zeit vor zwei bis drei Millionen Jahre angeht, eine ganze Menge: Der Fossilbefund ist notorisch lückenhaft, von manchen Arten kennen wir nicht mehr als Knochenbruchstücke, Teile des Kiefers oder Schädels. Im Fall von LD 350-1 erwies sich das Kieferbruchstück zumindest als ungewöhnlich informativ.

Verräterischer Weisheitszahn

Was das Bruchstück so "menschlich" macht, ist die Zahl seiner Backenzähne. Australopithecinen haben nur zwei sogenannte Molare, LD 350-1 hat drei. So wie wir: Den dritten Molaren nennen wir Weisheitszahn, und er ist artdefinierend typisch für die Gattung Homo.

LD's Kiefer zeigt sowohl archaische Merkmale als auch typisch menschliche. Für William Campbell ist das nur logisch: "Individuen in jeder Entwicklungslinie ähneln ihren direkten Vor- und Nachfahren mehr als weiter entfernten."

Denn Artbildung ist ein gradueller Prozess, kein abrupter. In der langen Reihe unserer Ahnen würden sich zu jedem gegebenen Zeitpunkt der direkte Vor- und Nachfahre ähneln, es gäbe keine merkliche Entwicklung der Art. Und trotzdem sähen wir über die lange Distanz Tausender Generationen eine erhebliche Veränderung.

Ein Bindeglied

Wenn die dazu führt, dass für einen langen Zeitraum ein typisches physisches Merkmal ausgeprägt wird, das Vor- oder Nachfahren zu anderen Zeiten nicht besaßen, würde man diese unterscheidbaren Populationen als eigene Arten innerhalb der Gattung benennen.

Wenn man so will, sind wir somit alle "links", also Verbindungsglieder, weil wir aus zeitlicher Distanz gesehen zwischen verschiedenen Entwicklungspunkten stehen. Sind die Übergänge zwischen Arten nicht dokumentiert, spricht man von missing links: Der menschliche Fossilbefund ist so lückenhaft, dass fast jeder Frühmenschen-Fund einen missing link darstellt.

LD 350-1 stand mit seinen Merkmalen deutlich zwischen Australopithecus und Homo habilis. Er ist damit eine Art evolutionäres Bindeglied zwischen dem, was vor Homo war, und dem, was folgte.

Eindeutig repräsentiere LD 350-1 einen sehr frühen Zeitpunkt in der Entwicklung der Homo-Entwicklungslinie, sagt Campbell. Ein Mensch im Sinne des Homo sapiens sei er aber noch nicht gewesen, sagt Campbell: "LD war kein direkter Vorfahre von uns, aber Vertreter einer Art auf der Entwicklungslinie, die zu uns hinführte."

Zeit der Menschenvielfalt

Heute gibt es mit dem Homo sapiens nur noch eine lebende Art der Gattung Homo. Früher war das deutlich anders: Der "Stammbaum" des Menschen ist keine zeitliche oder hierarchische Abfolge zwangsläufig aufeinander folgender Arten. In der Vergangenheit lebten über lange Zeiten verschiedenste Arten von Menschen und Homininen (enge Verwandte des Menschen) zu gleicher Zeit und mitunter sogar am gleichen Ort.

Zeitgleich zu Homo habilis dürften mindestens zwei, wenn nicht drei Australopithecinen-Arten, zwei bis drei Vertreter der Entwicklungslinie Paranthropus und zeitweilig bis zu vier Vertreter der Gattung Homo gelebt haben - man kann davon ausgehen, dass sich die eine oder andere Art auch begegnete.

Die Art von LD 350-1 erweitert diesen Menschenzoo der Vorzeit um einen weiteren Vertreter innerhalb eines begrenzten geografischen Raumes. Er war auf dem Weg zur Menschwerdung - was mit einer Zunahme des Hirnvolumens und der Ausprägung eines zierlicheren Kiefers einhergeht.

Dass diese Entwicklung früher einsetzte, als bisher gedacht, korrespondiert mit den Ergebnissen der in "Nature" vorgelegten Studie. Über den Vergleich verschiedener Homininenkiefer und Schädel mit denen des Homo habilis sieht sie quasi vom Entwicklungspunkt vor zwei Millionen Jahre zurück auf die Zeit von LD 350-1.

Die neue Analyse des Habilis zeigt, dass der schon über ein merklich größeres Hirnvolumen und heutigen Menschen stärker ähnelnde Kiefermerkmale verfügte als bisher angenommen. Das aber deutet darauf hin, dass die Entwicklung von Homo früher eingesetzt haben muss als bisher gedacht - was der Fund von LD 350-1 bestätigt.

Implikationen für Theorien über unsere Herkunft

Interessant ist über all das hinaus auch der Fundkontext. In den geologischen Schichten, in denen LD 350-1 gefunden wurde, fanden sich zahlreiche fossile Überreste von Tieren und Pflanzen. Laut Kaye Reed von der Arizona State University ließ dies weitgehende Rückschlüsse auf die damalige Umwelt zu, in der LD lebte: "Sie deuten auf ein extrem offenes Habitat hin, das wohl der heutigen Serengeti-Ebene ähnelte. Gras, soweit man sehen konnte, und obwohl es Seen und Flüsse gab, sehr wenig Bäume."

Damit deutet sich an, was den Art-Ausprägungsprozess angestoßen haben könnte, der zu Homo führte. Das Klima in Ostafrika wurde zur Zeit von LD 350-1 merklich trockener. Waren LD 350-1 und die Entwicklungslinie Homo also Produkte eines Klimawandels?

Festlegen wollen sich die Forscher da aufgrund der zu dünnen Fundlage noch nicht. "Was wir wissen ist", sagte Kaye Reed, "dass Homo in der Lage war, in einer ziemlich extremen Umwelt zu überleben" - anders als seine Vorgänger.

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 40 Beiträge
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1. Zahnposition stimmt nicht!
artusdanielhoerfeld 05.03.2015
Jeder Zahntechniker (und ein guter Zahnarzt) sieht sofort, dass auf dem Bild 1/15 ein Zahn an der falschen Stelle steht: Der letzte gr. Molar auf Position 38 ist nach seiner Kaufläche zu urteilen in Wahrheit ein 46, also der erste gr. Molar auf der gegenüberliegenden UK-Hälfte. Außerdem steht die nahezu intakte Okklusionsfläche des Zahnes in einem starken Gegensatz zu den übrigen Zähnen, die eine erhebliche Abrasion aufweisen. Ich vermute, dass ein Laie den falschpositionierten Zahn nachträglich installiert hat. Das wirft natürlich die Frage auf, in wieweit das Fundstück authentisch ist.
2. Der Mensch gehört immer noch zu den Menschenaffen
f_wohlgemuth 05.03.2015
Unterschrift Bild 6: "Vergleich: Vor sieben Millionen Jahren trennten sich die Wege der Entwicklungslinien des Homo (l.: sapiens) von denen der Primaten (r.: Schimpanse)." Diese Aussage ist systematischer Unsinn, systematisch ungefähr zu vergleichen mit dem Satz "Im 19. Jahrhundert trennten sich die Wege der Entwicklungslinie des Pudels von denen der Raubtiere.". Um von einer Trennung von den übrigen Mitgliedern des Taxons zu sprechen, ist es Quatsch, auf die Stufe der Ordnung zurückzugreifen, der Mensch macht keine neue Ordnung auf. Die Hominini, die Sie selbst in Bild 7 erwähnen, sind noch nicht einmal eine Unterfamilie. Was Sie sinnvoll sagen können: Vor sieben Millionen Jahren trennten sich die Wege der Entwicklungslinien des Homo (l.: sapiens) von denen der übrigen Menschenaffen. (r.: Schimpanse). Wobei dann auch klargestellt bleibt, dass wir auf der Familienebene immer noch dazugehören; nach Ihrer Formulierung wären wir nicht mal mehr Primaten, immerhin anscheinend noch Tiere. Innerhalb eines Artikels über die Evolution der Art Mensch schon eine eigentümliche Aussage.
3. Sehr interessant ...weitergraben ;)
musca 05.03.2015
Es gibt da immer wieder neues zu entdecken in der Evolution unserer eigenen Art. Ich bin ein Laie, der sich dafür zwar etwas interessiert aber wenig davon versteht aber das ist sehr interessant. Muss schon eine Zeit gewesen sein damals vor ein paar Millionen Jahren als die Natur da "experimentierte" und gleichzeitig in dieser Experimentierküche da in Ostafrika gleichzeitig Australopithecinenarten wie auch (schon) Homo Arten gleichzeitig in dieser Region koexistierten. Übriggeblieben von diesem Experiment der Natur sind nur wir. Alle anderen Hominiden sind ausgestorben. Es heisst ja das der bis heute fortschreitende afrikanische Grabenbruch da auch grossen Einfluss hatte, das eine Klimascheide durch Afrika durch , ( westlich weiter Dschungel tropische Regenwälder, ( dort leben die heutigen Menschenaffen) , östlich davon die Verwandlung in Savannelandschaft, diese Menschenaffen mussten sich an die neue Landschaft anpassen...( vor allem aufrecht erst mal gehen) Bleibt spannend was in der Region noch so sich versteckt und noch ausgegraben werden muss. Nahezu sicher, das in Ostafrika "der Affe im Lauf der Jahrmillionen schliesslich zum Menschen" wurde ;) Ich würde meinen, weitersuchen...da in Ostafrika ist sicher noch einiges "versteckt" das sich die Geheimnisse der Evolution unserer eigenen Spezies weiter lüften.
4.
stanislaw 05.03.2015
"Denn Artbildung ist ein gradueller Prozess, kein abrupter" Etwas, was Kreationisten und sonstige Evolutionstheoriegegner nie kapieren werden, stets nach dem missing link fragend. Und egal, wie viele Links gefunden werden (und damit die Lücken immer kleiner werden läßt) werden sie es dennoch weiter ignorieren. MfG Stefan Fröhlich 42 ;-)
5. Noch mal kurz überlegen...
Tristan@yours 05.03.2015
...und sich dann eingestehen, das die Überschrift zum Artikel kindisch ist?!
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Homininen und Hominiden
Affen- und Menschenartige
Ein Hominid oder Menschenaffe ist ein Mitglied der taxonomischen Familie, zu der Menschen, Schimpansen, Gorillas und all deren ausgestorbene gemeinsame Vorfahren gehören. Der Begriff Hominine umfasst dagegen alle Mitglieder der Gattung Homo und deren ausgestorbene Verwandten, die dem Menschen näher stehen als den Schimpansen. Dazu zählen also nicht Schimpansen und Gorillas sowie deren Vorfahren.
Sahelanthropus tchadensis (7 bis 8 Millionen Jahre)
Dieses bisher älteste bekannte Mitglied der Menschenfamilie entdeckte ein Forscherteam aus Frankreich und dem Tschad im Juli 2001 in der Sahel-Zone in Zentralafrika. Der Fund namens Toumaï könnte aus der Zeit der Trennung der Affen-: und Menschenartigen stammen.
Orrorin tugenensis (6 Millionen Jahre)
Französische und kenianische Wissenschaftler fanden im Oktober 2000 in der Boringo-Region (Kenia) die Reste des "Millennium-Menschen". Er zeigt deutliche Hinweise auf den aufrechten Gang. In der Fachwelt ist jedoch umstritten, ob er ein direkter Vorfahr des Menschen war.
Ardipithecus ramidus (4,4 Millionen Jahre)
"Ardi" revolutionierte das Bild unserer Urahnen: Der Fund aus Äthiopien zählt zu den Menschenartigen (Homininen) und ist weit mehr von den Affen entfernt als bisher vermutet, wie im Oktober 2009 ein Forscherteam im Fachjournal "Science" berichtete.
Australopithecus afarensis (3,2 - 3,6 Millionen Jahre)
Am 30. November 1974 wird in Äthiopien "Lucy" ausgegraben, ein Teilskelett, das als letzter gemeinsamer Vorfahr mehrerer Abstammungslinien von Homininen gilt. Für Furore sorgte auch der Fund eines Kindes im Jahr 2006, das als "Lucys Baby" bekannt wurde.
Homo rudolfensis (2,5 - 2,3 Millionen Jahre)
Dieser Mensch hat ein größeres Gehirn als die Australopithecinen und nutzte auch schon Werkzeuge. Er gilt als die älteste bisher entdeckte Art der Gattung Homo. Doch wie bei Australopithecus sediba streiten sich Forscher noch um die Zuordnung zu einer Spezies. Manche Wissenschaftler zählen ihn zur Art Homo habilis, andere widerum erkennen in ihm gar einen Australopithecinen oder einen Kenyanothropus.
Australopithecus sediba (2 - 1,8 Millionen Jahre)
Am 15. August 2008 entdecken Paläoanthropologen in der Nähe von Johannesburg die knapp zwei Millionen alten Überreste eines Jungen und einer Frau. Sie könnten ein lange gesuchtes Bindeglied zwischen den noch affenartigen Vormenschen und den frühen Menschen darstellen, berichtet ein Forscherteam im Fachjournal "Science" im April 2010.
Homo erectus (1,8 Millionen - 300.000 Jahre)
Mit dem Homo erectus begann eine Wanderbewegung aus Afrika nach Europa und Asien. 1891 entdeckt der Holländer Eugène Dubois einen Javamenschen, der vor 500.000 Jahren gelebt hat. In Georgien finden Forscher seit 1999 mehrere 1,75 Millionen Jahre alte menschliche Überreste, die dem Homo erectus zugerechnet werden.
Homo heidelbergensis (780.000/500.000 Jahre)
Im Oktober 1907 wird im Dorf Mauer bei Heidelberg ein rund 500.000 Jahre alter Unterkiefer dieses Menschen ausgegraben. 1995 werden in Gran Dolina (Spanien) 780.000 Jahre alte Überreste von vier Menschen dieser Art und Werkzeuge gefunden. Sie zählen zu den frühesten Menschen Europas, starben wahrscheinlich aber aus.
Homo neanderthalensis (130.000 - 30.000 Jahre)
Morphologische Eigenschaften, die für Neandertaler typisch sind, fand man bereits in etwa 400.000 Jahre alten Fossilien aus Europa. Doch man geht davon aus, dass die ersten Neandertaler vor etwa 130.000 Jahren entstanden sind. Heute gilt der Neandertaler als ausgestorbene Seitenlinie des Menschen. Er verschwand vor etwa 30.000 Jahren von der Bildfläche - warum, ist noch nicht vollständig geklärt.
Homo floresiensis (120.000 - 10.000 Jahre)
Der als "Hobbit" bekanntgewordene, nur ein Meter große indonesische Urmensch war im Jahr 2004 auf der Insel Flores gefunden worden. Seit Jahren streiten Wissenschaftler, ob es sich um eine eigene Menschenart oder nur einen kranken Homo sapiens handelte.
Denisova-Mensch (50.000 Jahre)
In der Denisova-Höhle in Russland wurden Anfang des Jahrtausends ein Fingerknochen, ein Zahn und ein Zehenknochen gefunden, die offenbar zu keiner bislang bekannten Art gehören. Diese lebte zu Zeiten des Homo neanderthalensis und des Homo sapiens. Noch wurde der Art kein eigener Name verliehen.
Homo sapiens (160.000 Jahre bis heute)
Die bisher ältesten Überreste des modernen Menschen findet ein internationales Forscherteam 1997 in Äthiopien. Die 2003 analysierten Schädelknochen erhärten nach Ansicht der Forscher die Vermutung, dass die modernen Menschen in Afrika entstanden sind und sich von dort in die ganze Welt ausgebreitet haben.
Homo naledi (Alter unbekannt)
In der Rising-Star-Höhle in Südafrika entdeckten Forscher über 1500 Fossilien, die sie 15 Individuen zuordneten. Sie gehören zu einer bislang unbekannten Art, dem Homo naledi. Dessen Alter ist noch unbekannt und damit auch seine Einordnung in den Stammbaum der Menschheit. Die Fundstelle bei Johannesburg könnte die älteste Grabstätte der Geschichte sein.

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