Von Angelika Franz
Auch wenn die Toten keinen Schmuck oder Geschirr mit ins Jenseits bekommen hatten, verwendeten ihre Leute offenbar große Mühe auf den Bau der Gräber. Die Bestatteten lagen alle in einer Reihe, umgeben von Gräben und einst bekrönt von Hügeln - die allerdings im Laufe der Jahrhunderte abgeflacht sind. Alle Toten lagen nach Ost-West ausgerichtet. Die Gräben um zwei der Gräber waren rund, die drei übrigen lagen in viereckigen Umrandungen mit Aussparungen an den Ecken.
Grabungsleiter Martin Cook von der Firma AOC Archaeology mutmaßt in der neuen Ausgabe der Zeitschrift "British Archaeology", die Toten könnten eng miteinander verwandt sein. Um mehr zu erfahren, sollen nun die Knochen der toten Pikten untersucht werden. Eine ähnliche Anlage aus der Nähe von Redcastle datiert in die Zeit zwischen dem 3. und dem 8. Jahrhundert.
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