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Kopenhagen-Bilanz Egoisten allerorten

Republikanischer US-Senator James Inhofe: Männer wie er sind Gift für die globale Vertrauensbildung.Zur Großansicht
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Republikanischer US-Senator James Inhofe: Männer wie er sind Gift für die globale Vertrauensbildung.

2. Teil: Vorläufig ist die Ölbewegung stärker als die Umweltbewegung

Die Folgen von Kopenhagen für andere Politikfelder sollten nicht unterschätzt werden: Woher sollten Verhandlungspartner die Gewissheit nehmen, dass ihnen nicht bei ganz unverwandten Verteilungskämpfen ähnliches blüht? Und woher sollen die Bürger eigentlich auch nur die Hoffnung nehmen, dass andere Megaprobleme dieser Welt der in Kopenhagen versammelten Runde anvertraut werden sollten?

Das Vertrauen, das nun nötig ist, um den schwer verunglückten politischen Prozess wiederzubeleben, kann jetzt nicht mehr von oben herab erwartet werden. Vielleicht braucht es nun eine Bewegung aufgeklärter Bürger, die einen weltweit übertragbaren Lebensstil zum einen vorlebt und sich zugleich den widerläufigen Interessen aggressiver gegenüberstellt als bisher. Es könnte die Stunde einer neuen globalen Umweltbewegung sein, wie die Wirtschaftsnobelpreisträgerin Elinor Ostrom sagt. Einer Bewegung, die sich nicht nur in artigen Umfrageantworten niederschlägt, sondern auch in neuen Lebensstilentscheidungen und hartnäckigen Nachfragen bei Firmen und Parteien.

Wieviel Vertrauen verdient man selbst?

Vorläufig ist die Ölbewegung stärker als die Umweltbewegung, die Rafferbewegung stärker als die Teilerbewegung, die SUV-Bewegung stärker als die Zugfahrerbewegung. Die Fraktion derer, die schweren Schaden für die Nachwelt riskieren, ist größer als die Fraktion der Vorsichtigen.

Wer jetzt aber Unruhe verspürt angesichts der Tragödie von Kopenhagen, darf mit gutem Recht wütend sein auf die mächtigen Gipfelversager. Man darf erzürnt sein, wie einerseits Existenzgefahren an die Wand gemalt werden, aber die gleichen Politiker sich Lösungen verweigern.

Dann kann man ins Badezimmer gehen und in den Spiegel schauen: Wieviel Inhofe-Mentalität ist da zu sehen? Wie viel Vertrauen verdient man selbst dafür, den Planeten richtig zu behandeln? Erst Millionen und Milliarden bejahende Antworten bilden den Vertrauenshumus, auf dem eine erfolgreichere Klimakonferenz als die von Kopenhagen wachsen kann.

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insgesamt 1784 Beiträge
petsche 19.12.2009
Wiso Fiasko ?? Die Machtkaempfe starten schon in der Familie . Einigen werden sich die Familienmitglieder nur dann wenn es etwas von anderen Familien zu holen gibt. Die Idee dass es bei Staaten anders sein sollte ist Bloedsinnig. [...]
Wiso Fiasko ?? Die Machtkaempfe starten schon in der Familie . Einigen werden sich die Familienmitglieder nur dann wenn es etwas von anderen Familien zu holen gibt. Die Idee dass es bei Staaten anders sein sollte ist Bloedsinnig. Rausgeschmissenes Geld fur nutzloses politisches Geschwaetz. Die Schwesterwelle faselte von einer sich selbsttragenden Sicherheit. Ich schwafele mal von grosser Voelkerfreundschaft und "besonderer Freundschaft " zu einem der vielen Voelker.
Suppenkoch 19.12.2009
Mal ganz ehrlich: gibt es überhaupt irgend jemanden, der einen anderen Ausgang dieses "Gipfels" erwartet hat? Alle sind so überrascht, dabei war es doch von Anfang an klar, dass die USA sich nicht einschränken werden und [...]
Mal ganz ehrlich: gibt es überhaupt irgend jemanden, der einen anderen Ausgang dieses "Gipfels" erwartet hat? Alle sind so überrascht, dabei war es doch von Anfang an klar, dass die USA sich nicht einschränken werden und die Chinesen ebenfalls nicht. Damit haben wir die größten Verursacher und beide wollen sich nicht ändern. Also...
winterstein 19.12.2009
ich würde sagen wir kümmern uns um andere sachen, wie z.b. die weiterhin anhaltende ausnutzung diverser entwicklungsländer durch die industriestaaten oder evt. sogar um den hunger in der welt. es ist schon toll, dass sich [...]
Zitat von sysopFiasko in Kopenhagen: Der Klimagipfel ist an knallharter Interessenpolitik der USA, Chinas und vieler anderer Staaten gescheitert. Was muss jetzt passieren?
ich würde sagen wir kümmern uns um andere sachen, wie z.b. die weiterhin anhaltende ausnutzung diverser entwicklungsländer durch die industriestaaten oder evt. sogar um den hunger in der welt. es ist schon toll, dass sich die westliche welt dermaßen im klimaschutz engagiert, wobei eben diese am wenigsten unter dem klimawandel leiden werden (ja, ich weiß über die zu erwartenden klima-flüchtlingsströme und die gigantischen versicherungszahlungen aufgrund verstärkter winterstürme bescheid)! ...und wir haben doch wirklich geld genug um die paar leute aus der norddeutschen tiefebene nach meck-pomm umzusiedeln. is vielleicht gar nicht verkehrt. nach wenig-wasser-benötigenden feldpflanzen wird auch schon efolgreich geforscht)! natürlich betreibe ich hier ganz gräßliche polemik... oder ist es vielleicht populismus? oder gar stammtischgeschwätz! wie auch immer! damit bin ich ich nicht alleine! wir werden alle veräppelt und von tatsächlichen problemen abgelenkt! grüße
icke 1977 19.12.2009
Vielleicht sehen wir die Sache in wenigen Jahrzehnten ganz anders. Ich habe bis vor kurzem an die Erderwärmung geglaubt. Wenn ich jedoch sehe, wie totalitär die Klimahysteriker wie Al Gore und Konsorten vorgehen, wie seriöse [...]
Vielleicht sehen wir die Sache in wenigen Jahrzehnten ganz anders. Ich habe bis vor kurzem an die Erderwärmung geglaubt. Wenn ich jedoch sehe, wie totalitär die Klimahysteriker wie Al Gore und Konsorten vorgehen, wie seriöse Kritik diffamiert und diskreditiert wird, dann bekomme ich ernsthafte Zweifel an dem ganzen Brimborium. Ich halte es durchaus für möglich, daß wir die Sache in ein paar Jahren viel entspannter sehen. Aus tiefenpsychologischer Sicht ergibt sich schon allein aus der Hysterie, dem Gutmenschentum und ähnlichen Begleiterscheinungen zwingend, daß hier etwas nicht stimmt und manipuliert wird. Ich habe gerade heute gelesen, wie seriöse und differenzierte Kritiker wie Björn Lomborg angefeindet und verleumdet werden. Es gibt einen Klima-Business. Ähnlich auch anderen Businessen bei politisch-korrekt besetzten Themen. So darf man beispielsweise auf keinen Fall die "Natürlichkeit" der Homo- und Transsexualität infrage stellen, weil dies angeblich eine Diskriminierung darstellt. Hier werden zwei Fragen verknüpft, die nicht zusammengehören, um unangenehme Erklärungsmöglichkeiten zu beseitigen. Ebenso vergeht man sich an der Menschheit und ist ein Verbrecher, wenn man die Klimahysterie infrage stellt.
mot2 19.12.2009
Aufwachen, Augen reiben und nachdenken! zum Grusse
Zitat von sysopFiasko in Kopenhagen: Der Klimagipfel ist an knallharter Interessenpolitik der USA, Chinas und vieler anderer Staaten gescheitert. Was muss jetzt passieren?
Aufwachen, Augen reiben und nachdenken! zum Grusse
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