Ausgegraben - Neues aus der Archäologie: Blut des geköpften Königs Ludwig entdeckt

Von Angelika Franz

4. Teil: +++ Dekadente Mönche überführt +++

Kloster St. George nahe Jerusalem: Über Gebot hinweggesetztZur Großansicht
REUTERS

Kloster St. George nahe Jerusalem: Über Gebot hinweggesetzt

Offenbar lebten die byzantinischen Mönche in Jerusalem im fünften bis siebten Jahrhundert nicht so asketisch, wie sie sollten. Das ergaben Untersuchungen von Lesley Gregoricka und Susan Guise Sheridan von der University of South Alabama in Mobile. Sie untersuchten die Knochen von 55 Mönchen, die unter dem Kloster des Heiligen Stephan in Jerusalem begraben lagen. Dabei fanden sie heraus, dass viele der Knochen zwar tatsächlich für eine überwiegende Ernährung der Mönche von Brot, Wasser sowie gelegentlich Obst und Gemüse sprachen.

Doch nicht alle: Einige der Überreste waren im Gegensatz dazu reich an dem Isotop Stickstoff-15 - eindeutiger Beleg dafür, dass diese Mönche zu Lebzeiten viel tierische Proteine zu sich nahmen. Tierische Produkte sollten die Mönche aber nach ihren asketischen Lebensvorschriften meiden.

Die byzantinischen Klöster lagen oftmals sogar extra an sehr abgelegenen Orten wie in Wüsten oder entlegenen Bergschluchten, damit die Mönche nicht in die Versuchung weltlicher Genüsse kamen. Das Kloster in Jerusalem war mit seiner Lage in der Stadt eine Ausnahme - und offenbar schafften die Mönche es prompt auch nicht, den weltlichen Verlockungen zu widerstehen.

Mit dem Konsum von tierischem Protein verstießen sie nicht nur gegen die Ernährungsvorschriften. Wie die beiden Forscherinnen in einem im Druck befindlichen Artikel für das "Journal of Anthropological Archaeology" berichten, waren Milchprodukte und Fleisch im Jerusalem des sechsten Jahrhunderts sogar Luxusgüter. Damit setzen sich die gierigen Mönche deutlich auch über das Gebot der Armut hinweg.

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insgesamt 8 Beiträge
Mimimat 06.01.2013
Also, wenn die Munition abgeschossen wurde, dann wird es aber schwer, sie noch zu finden. Dann besteht sie nämlich aus drei Teilen: Der Hülse, dem Geschoß und einem kleinen Rauchwölkchen, welches vorher mal das Pulver war. [...]
Zitat von sysop....sondern sogar noch Munition, die die McCoys bei der Verteidigung der Hütte abgeschossen haben,[/url]
Also, wenn die Munition abgeschossen wurde, dann wird es aber schwer, sie noch zu finden. Dann besteht sie nämlich aus drei Teilen: Der Hülse, dem Geschoß und einem kleinen Rauchwölkchen, welches vorher mal das Pulver war. Ich vermute stark, dass nur die Hülsen gefunden wurden. Ich meine, wer ein Lenkrad findet, sagt ja auch nicht "Da liegt ein Auto!" ;-)
dimado 06.01.2013
Dass sich der Kopf eines französischen Königs im Besitz eines FINANZBEAMTEN befand ist signifikant für unsere Zeit, findet ihr nicht?
Dass sich der Kopf eines französischen Königs im Besitz eines FINANZBEAMTEN befand ist signifikant für unsere Zeit, findet ihr nicht?
42er 06.01.2013
Einjeder Mensch hat doch Idole. Wieso sollte man, wenn man kann, nicht gleich deren Kopf im Regal stehen haben? ;)
Einjeder Mensch hat doch Idole. Wieso sollte man, wenn man kann, nicht gleich deren Kopf im Regal stehen haben? ;)
Layer_8 06.01.2013
Also, das mit dem Kopf war wohl OK. Das mit dem Zurückgeben, dieser König war ja wohl nicht ganz so schlecht. Aber der Kürbis mit dem Ludwig XVI. drin, der wäre doch gut für Halloween? Passend für diesen König? Obwohl, es war [...]
Zitat von sysopKönig Ludwig XVI. endete in der Französischen Revolution unter der Guillotine - jetzt fanden Forscher seine Blutspuren. Außerdem im archäologischen Wochenrückblick: die Munition einer historischen Familienfehde, dekadente Mönche und Opfergaben im Vulkanschlund. Neues aus der Archäologie: Blutige Familienfehde Batavia-Massaker - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/neues-aus-der-archaeologie-blutige-familienfehde-batavia-massaker-a-875663.html)
Also, das mit dem Kopf war wohl OK. Das mit dem Zurückgeben, dieser König war ja wohl nicht ganz so schlecht. Aber der Kürbis mit dem Ludwig XVI. drin, der wäre doch gut für Halloween? Passend für diesen König? Obwohl, es war ja sein Vorgänger, der Frankreich pleite machte...
dhbvfg 06.01.2013
Ironie Henry IV hatte unteranderen den spitznamen der gute König und wurde trotzdem geschändet. Ludwig der XVI ist irgendwie eine der traurigsten Gestalten die es gibt er führte den Rat wieder ein wollte brot billiger und hat [...]
Ironie Henry IV hatte unteranderen den spitznamen der gute König und wurde trotzdem geschändet. Ludwig der XVI ist irgendwie eine der traurigsten Gestalten die es gibt er führte den Rat wieder ein wollte brot billiger und hat gern geschmiedet Guilletinen aufstellen bringt nichts, laut Grundgesetz dürften wir uns gegen Gesetze wehren die uns in unseren Rechten einschränken und es ändert nichts und es passiert nichts.
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  • Sonntag, 06.01.2013 – 09:43 Uhr
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Homininen und Hominiden
Ein Hominid oder Menschenaffe ist ein Mitglied der taxonomischen Familie, zu der Menschen, Schimpansen, Gorillas und all deren ausgestorbene gemeinsame Vorfahren gehören. Der Begriff Hominine umfasst dagegen alle Mitglieder der Gattung Homo und deren ausgestorbene Verwandten, die dem Menschen näher stehen als den Schimpansen. Dazu zählen also nicht Schimpansen und Gorillas sowie deren Vorfahren.





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