Von Angelika Franz
Die Spanier siedelten damals im Westen an der Küste und schnitten wichtige Handelsrouten ins Hinterland ab. Dadurch war die Versorgung des Hinterlandes nicht mehr gewährleistet - und die Maya nagten am Hungertuch. Die Kindersterblichkeit wurde extrem hoch, die Knochen zeigen Spuren schwerer Mangelernährung und Anämie. Unter den 47 Beisetzungen aus der Spätzeit der Siedlung waren 30 Kinder zwischen drei und sechs Jahren. Vor Ankunft der Spanier war die Siedlung ein großes Handelszentrum gewesen. Am Ende aber wurde sie einfach aufgegeben.
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