Ausgegraben: Heilige Kühe aßen schon vor 4000 Jahren Curry

Von Angelika Franz

3. Teil: +++ Das Ende des ersten U-Bootes +++


Am 17. Februar 1864 beschoss die "CSS Hunley" im Hafen von Charleston im US-Bundesstaat South Carolina unter dem Kommando von George E. Dixon das konföderierte Kriegsschiff "USS Housatonic" mit einem Spierentorpedo. Es war das erste Mal in der Geschichte, dass ein U-Boot im Kampf ein gegnerisches Schiff versenkte. Doch auch die "Hunley" kehrte von ihrem Einsatz nicht zurück.

Bisher glaubten die Historiker, das U-Boot habe die "USS Housatonic" aus sicherer Entfernung von rund 30 Metern zerstört. Die Mannschaft der "Hunley" fanden die Unterwasserarchäologen bei der Entdeckung noch auf ihren Gefechtsstationen, sie schienen also eher erstickt als durch Gewalteinwirkung oder Wassereinbruch gestorben zu sein. Doch ein neuer Fund könnte diese Theorie über den Haufen werfen. Die Konservatoren entdeckten an der Hülle des U-Bootes ein Stück seines eigenen Torpedos. Die Kupferwand des Geschosses klebte unter einer dicken Schicht von gehärtetem Sand und Muscheln.

Die Technik war damals wie folgt: Das U-Boot verankerte den Torpedo an der Wand des feindlichen Schiffes und zündete ihn dann mit einer Reißleine - eigentlich aus sicherer Entfernung. Zur Sicherheit waren die Torpedos sogar mit drei unterschiedlichen Reißleinen versehen. Doch in diesem Fall scheint die Crew gezwungen gewesen zu sein, die Leine schon wesentlich früher zu ziehen, als sich die "Hunley" noch in unmittelbarer Nähe befand.

Dass es ein Selbstmordkommando war, glauben die Historiker trotzdem nicht. Aber die Schockwellen der Explosion könnten doch an der Hülle des U-Bootes schweren Schaden angerichtet haben. Wie schwer der Schaden war, lässt sich noch nicht abschätzen, denn noch ist die Außenhaut der "Hunley" dick mit der Schicht Sand und Muscheln verkrustet.

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insgesamt 3 Beiträge
man_vs_ape 03.02.2013
Die Washington State University in Vancouver liegt in den USA und nicht in Kanada. Schon der Name Washington State dürfte das nahe legen, eine kurze Suche bei Google zeigt dann auch dass es ein Vancouver im Staat Washington gibt
Die Washington State University in Vancouver liegt in den USA und nicht in Kanada. Schon der Name Washington State dürfte das nahe legen, eine kurze Suche bei Google zeigt dann auch dass es ein Vancouver im Staat Washington gibt
Schlaflöwe 03.02.2013
seit wann werden Begriffe wie "Indu-Kultur", die ihren Sinn erst durch eine Verbindung miteinander erhalten, also durch den Bindestrich, nicht mehr mit der Verbindung geschrieben, also jedes Wort für sich? Ich bin [...]
seit wann werden Begriffe wie "Indu-Kultur", die ihren Sinn erst durch eine Verbindung miteinander erhalten, also durch den Bindestrich, nicht mehr mit der Verbindung geschrieben, also jedes Wort für sich? Ich bin enttäuscht darüber, dass ausgerechnet der Spiegel, den ich bisher auch in dieser Hinsicht für seriös hielt, jetzt auch Schlechtdeutsch nachäfft.
hatomune 03.02.2013
Der Löwe schläft nicht! Und: Kühe essen nicht! Sie fressen! Wieder und wieder und setzen dabei ihren mehrteiligen Wiederkäuermagen ein. Es sei denn, der Kommentar ist im übertragenen Sinn zu lesen: So etwa wie "dumme [...]
Zitat von Schlaflöweseit wann werden Begriffe wie "Indu-Kultur", die ihren Sinn erst durch eine Verbindung miteinander erhalten, also durch den Bindestrich, nicht mehr mit der Verbindung geschrieben, also jedes Wort für sich? Ich bin enttäuscht darüber, dass ausgerechnet der Spiegel, den ich bisher auch in dieser Hinsicht für seriös hielt, jetzt auch Schlechtdeutsch nachäfft.
Der Löwe schläft nicht! Und: Kühe essen nicht! Sie fressen! Wieder und wieder und setzen dabei ihren mehrteiligen Wiederkäuermagen ein. Es sei denn, der Kommentar ist im übertragenen Sinn zu lesen: So etwa wie "dumme Kuh"! Die Männer wären dann damals auch die Köche gewesen und die Weiber ham gemampft. Man muss sich auch fragen, ob die Einordnung der "essenden" Kühe im Sinne von "HEILIG" Sinn macht. Es muss vermutet werden, dass die alten Texte darüber nix hergeben. Erst war der Mann, dann der "heilige Mann"! Und erst dann die heilige Kuh. Und ganz zuletzt das mampfende Weib. Richtig ist, dass Curry dabei eine wesentliche Rolle spielte: Die Methanabgasungen sind mit Hilfe der Gewürzmischungen zu weihrauchähnlichen Fragranzen geworden. Man vermutet, dass Alexander der Große davon eine Dosis zu viel genommen hat. Er hatte ja ein gutes Näschen. Es gibt auch andere Theorien, aber das führt wahrlich zu weit!
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  • Sonntag, 03.02.2013 – 07:12 Uhr
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Zur Autorin
  • Sabine Bungert
    Angelika Franz ist Archäologin. Als freie Autorin schreibt sie meistens über Kriege, Seuchen und alles, was verwest, verrottet und verfallen ist. Trotzdem ist sie keineswegs morbide veranlagt, sondern findet, dass Archäologie vielmehr die praktischen Dinge des Lebens lehrt. Bei Bedarf kann sie ein Skalpell aus Flint schlagen, in einer Erdgrube Bier brauen oder Hühner fachgerecht mumifizieren.
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