Physik: Nobelpreisträger Hans Bethe ist tot

Der deutsch-amerikanische Physiker Hans Bethe ist im Alter von 98 Jahren in den USA gestorben. Bethe war maßgeblich an der Entwicklung der Atom- wie der Wasserstoffbombe beteiligt. Für seine Arbeiten zur Energieentstehung in Sternen hatte er den Nobelpreis für Physik erhalten.

Der Physiker Hans Bethe starb im Alter von 98 Jahren.
DPA

Der Physiker Hans Bethe starb im Alter von 98 Jahren.

New York - Wie die Cornell University in Ithaca im US-Staat New York bekannt gab, starb Bethe am Sonntag in seiner Wohnung. Der Wissenschaftler spielte im Zweiten Weltkrieg eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der amerikanischen Atombombe. Er erhielt 1967 den Physik-Nobelpreis für seinen Beitrag zur Theorie der Kernreaktionen, insbesondere für seine Entdeckungen über die Energieerzeugung in den Sternen.

Bethe verließ 1933 Deutschland, nachdem er wegen seiner jüdischen Herkunft eine Anstellung an einer Universität verloren hatte. Er ging in die USA und nahm 1935 seine Arbeit an der Cornell-Universität auf. Während des Kriegs war er in Los Alamos im Staat New Mexico Leiter der Abteilung für theoretische Physik beim "Projekt Manhattan", wie der Deckname für die Entwicklung der Atombombe lautete. Er war später maßgeblich an Rüstungskontrollmaßnahmen beteiligt.

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