Sandra Mitchell

Sandra Mitchell ist Professorin für Wissenschaftsgeschichte und -theorie an der University of Pittsburgh. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Philosophie der Biologie und der Sozialwissenschaft.

Sandra Mitchell
Bettina Strauss

Sandra Mitchell

Zuvor war Mitchell unter anderem an der University of California in San Diego, am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln und am Wissenschaftskolleg zu Berlin tätig.

In ihrem Buch, das in der "edition unseld" erscheint, schreibt sie über eine neue Herausforderung für die Wissenschaft: Die Welt ist komplex, also sollten es auch unsere Vorstellungen von ihr sein. Viele Disziplinen der Geistes- und Sozialwissenschaften haben sich lange an diese Maxime gehalten, so Mitchell. Die Naturwissenschaften aber haben traditionell nach einfachen, universalen und zeitlosen Gesetzen gesucht. Damit wollten sie die "schwirrende Verwirrung" ("blooming, buzzing confusion", William James) erklären, die die ungeschulten Sinne dem Geist präsentieren.

Aber dieses Unternehmen ist gescheitert, wie Sandra Mitchell mit ihrem Essay auf SPIEGEL ONLINE zeigt: Die Komplexität der lebendigen Welt zwingt dazu, unsere Denkmodelle radikal zu revidieren und nach einer adäquateren Erkenntnislehre zu suchen.

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