09. Februar 2013, 18:39 Uhr

Südatlantik

Abenteurer sitzen auf Insel fest

Sie wollen die Expedition des Polarforschers Ernest Shackleton nachstellen, doch ein Unwetter im Südatlantik hat die Abenteurer überrascht. Die meisten brachen das Experiment ab - zwei von ihnen aber verharren auf einer abgelegenen Insel.

Hamburg - Zwei Abenteurer auf den Spuren des Polarforschers Ernest Shackleton sitzen auf einem Berg auf einer Insel im Südatlantik fest. Tim Jarvis und Barry Grey mussten ihre Kletterpartie auf Südgeorgien am Samstag wegen schlechten Wetters unterbrechen und saßen auf einer Anhöhe oberhalb eines Gletschers fest, sagte Paul Larsen, ein anderes Mitglied des Teams.

Die beiden seien erfahrene Bergsteiger und wollten die Tour fortsetzen, sagte er. Larsen und drei weitere Mitstreiter sowie ein Filmteam waren zuvor in Sicherheit gebracht worden.

Die Gruppe brach am 24. Januar von der Elefanteninsel südlich von Feuerland auf und überquerte mit einem Nachbau des historischen Holz-Rettungsbootes "James Caird" den Südatlantik. Begleitet von einem modernen Schiff meisterte die Besatzung die Reise mit der gleichen Ausrüstung, die auch der Crew um Shackleton vor gut hundert Jahren zur Verfügung gestanden hatte.

Shackleton rettete im Jahr 1916 mit der riskanten Fahrt von der Elefanteninsel nach Südgeorgien sein im Südatlantik gestrandetes Expeditionsteam. Vom Inland der Insel aus rief er schließlich Hilfe herbei.

boj/AFP


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