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Stammzellforschung in USA: Obama wehrt sich gegen Gerichtsentscheid

Der Streit um die embryonale Stammzellforschung in den USA geht in die nächste Runde: Die Regierung hat jetzt Berufung gegen einen Gerichtsentscheid eingelegt, der die staatliche Förderung untersagt. Sie fürchtet, wissenschaftlicher Fortschritt würde zunichte gemacht.

Stammzellen in der Kulturflasche: Forschung auf Förderung angewiesen Zur Großansicht
AFP

Stammzellen in der Kulturflasche: Forschung auf Förderung angewiesen

Washington - Es könnte ein herber Rückschlag für Obamas Stammzellen-Politik sein. Vergangene Woche hatte ein US-Gericht per Eilentscheid die staatliche Förderung für die Forschung mit bestimmten menschlichen embryonalen Stammzellen vorerst gestoppt. Doch die US-Regierung leistet Widerstand: Gegen diesen Gerichtsentscheid hat die amerikanische Regierung jetzt Berufung eingelegt.

In dem Antrag forderte die Regierung am Dienstag, die Umsetzung des Gerichtsentscheids auszusetzen, solange das Berufungsverfahren läuft. Damit solle verhindert werden, dass laufende Projekte gestoppt werden müssten und Jahre wissenschaftlichen Fortschritts zunichte gemacht würden. Die staatliche Förderung der Stammzellenforschung zu stoppen würde bedeuten, Millionen sehr schwer Kranker oder Verletzter, die von der Forschung profitieren könnten, "irreparablen Schaden" zuzufügen, hieß es in dem Antrag.

Richter Royce Lamberth, der das Urteil vergangenen Montag ausgesprochen hatte, sieht das anders: Durch die Forschung würden menschliche Embryonen zerstört, hieß es in seiner Begründung. Damit war Lamberth einem Antrag von Forschern gefolgt, den diese im Juni gestellt hatten. Ihre Argumentation: Die Behördenpolitik verstoße gegen US-Gesetze und nehme Forschern Gelder weg, die planten, mit den ethisch unbedenklichen adulten Stammzellen (siehe Kasten links) zu arbeiten. Unter den Klägern sind auch mehrere christliche Organisationen.

Erst im März des vergangenen Jahres hatte Obama den Kurs seines Vorgängers George W. Bush in der Stammzellenforschung revidiert und angekündigt, dass die Forschung an embryonalen Stammzellen in den USA wieder mit staatlichen Mitteln unterstützt und vorangetrieben werden solle.

Forscher hoffen, dass embryonale Stammzellen in der Zukunft bei dermedizinischen Behandlung schwerer Krankheiten möglicherweise als Ersatzmaterial dienen könnten - denn embryonale Stammzellen sind "pluripotent", das heißt sie können sich zu jedem Zelltyp des menschlichen Organismus entwickeln.

Die Nutzung embryonaler Stammzellen ist aber ethisch stark umstritten, weil dazu Zellen aus Embryonen entnommen werden, die künstlich erzeugt wurden, dann aber keiner Frau eingepflanzt werden. Gegner der embryonalen Stammzellenforschung argumentieren, dass menschliches Leben bereits mit der Befruchtung der Eizelle beginne.

cib/AFP

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1. Leben
So_Lu 01.09.2010
Zitat von sysopDer Streit um die embryonale Stammzellforschung in den USA geht in die nächste Runde: Die Regierung hat jetzt Berufung gegen einen Gerichtsentscheid eingelegt, der die staatliche Förderung untersagt. Sie fürchtet, wissenschaftlicher Fortschritt würde zunichte gemacht. http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,715024,00.html
Ich kann beim besten Willen nicht verstehen wie Menschen der Meinung seien können das ein Zellhaufen menschliches Leben ist. Diese Menschen essen hoffentlich keine Fleisch weil die Tiere die dafür sterben haben um einiges mehr Schmerzen dafür ertragen als leckeres Gericht zu enden, als die Zellen die Leben retten können.
2. ...
juxeii 01.09.2010
Zitat von So_LuIch kann beim besten Willen nicht verstehen wie Menschen der Meinung seien können das ein Zellhaufen menschliches Leben ist. Diese Menschen essen hoffentlich keine Fleisch weil die Tiere die dafür sterben haben um einiges mehr Schmerzen dafür ertragen als leckeres Gericht zu enden, als die Zellen die Leben retten können.
sie sprechen mir aus der seele. es ist einfach unfassbar wie grausam und irrational wir bei diesem thema sind. grausam deswegen, weil wir sehr kranken menschen damit sagen, dass wir die forschung verlangsamen. und irrational, da die argumente gegen diese forschung rein religiöser natur sind. manchmal schäme ich mich für unsere spezies, die es fertigt bringt in einem zellklumpen einen menschen zu sehen. ich hoffe und unterstütze alle forscher auf diesem gebiet und bete(im übertragenen sinne als atheist), dass die forschung auch öffentlich bleibt. denn nur öffentlich kann über forschung auch moral-ethisch diskutiert werden. treibt man diese forschung hingegen in die illegalität und somit in den untergrund, sind missbrauch und gefahrenpotential um ganze potenzen größer.
3. ...
frau trallala 01.09.2010
Zitat von juxeiisie sprechen mir aus der seele. es ist einfach unfassbar wie grausam und irrational wir bei diesem thema sind. grausam deswegen, weil wir sehr kranken menschen damit sagen, dass wir die forschung verlangsamen. und irrational, da die argumente gegen diese forschung rein religiöser natur sind. manchmal schäme ich mich für unsere spezies, die es fertigt bringt in einem zellklumpen einen menschen zu sehen. ich hoffe und unterstütze alle forscher auf diesem gebiet und bete(im übertragenen sinne als atheist), dass die forschung auch öffentlich bleibt. denn nur öffentlich kann über forschung auch moral-ethisch diskutiert werden. treibt man diese forschung hingegen in die illegalität und somit in den untergrund, sind missbrauch und gefahrenpotential um ganze potenzen größer.
Ganz meiner Meinung. Ein Klumpen Zellen ist ein Klumpen Zellen, mehr nicht. Unser mehr ideologisches als logisches "Embryonenschutzgesetz" hier in D ist auch alles andere als hilfreich und voller undurchdachter Patzer. Das fängt schon bei der Definition an, ab wann eine Eizelle als befruchtet gilt... Aber ein gutes haben die strengen Gesetze ja immerhin. Sie haben die Forschung an adulten Stammzellen enorm vorangebracht. Wenn es gelingt beispielsweise Fibroblasten, die ohne großen Aufwand aus jedem Menschen gewonnen werden können, gezielt und sicher umzuprogrammieren (was ja zum Teil sogar schon geglückt ist), hätte das vermutlich ein noch größeres Potential als embryonale Stammzellen.
4. Liebe Frau Trallala (name auch programm? ), solu und juxeii
Koda 02.09.2010
Ein Zellenhaufen, der aus der Verschmelzng einer weiblichen Eizelle mit einer männlichen Samenzelle entstanden ist, ist nicht einfach ein Zellhaufen, den man einfach den Klo runterspülen kann. In diesem "Zellhaufen" ist über die genetische Verbindungen ein Programm gestartet, welches bei Einbettung in eine Plazenta ein menschliches Leben heranwachsen läßt. Die einzigartige Genverbindung selber ist aber schon gelegt. Ein Embryo ist somit meiner Ansicht nach bereits ein fertiger Mensch, der nur erst heranwachsen muss. Somit ist jeder abgetöteter Embryo auch ein bereits getöter Mensch. Das Argument, welches ich immer wieder höre "es ist ausserhalb des Mutterleibes nicht lebensfähig" zieht nicht, denn ohne Fürsorge kann auch ein Baby, können selbst Kinder nicht selbständig überleben. Wenn nun jemand aber diese abtöten wollte, wären Sie entsetzt. Wären wir Menschen Beutelträger, deren Embryos in den Beutel erst hineinkriechen, um heranzuwachsen, würden wir das eher sehen.
5. pro obama
discus 06.09.2010
Wird hier wirklich grade ein baby mit einer befruchteten Eizelle gleichgesetzt? Ich würde hier eher noch auf das Gesetz zur Tötung eines "Zellhaufen" der ersten 12 Enwticklungswochen hinweisen. Würde man die befruchteten Eizellen in "gebährfreudige" Gebärmütter einsetzten, würde einem Menschen das Leben geschenkt werden, klar. Aber wenn sich nun keiner bereit erklärt diese Embryos auszutragen ist es meiner Meinung nach ein kleiner Schritt vor einer ungewollten Schwangerschaft und somit zumindest rechtlich auch so anzusehen. Wenn man auch noch den Nutzen der Stammzell-Technik bedenkt, wäre es meiner Meinung nach ein Unding bereits bestehenden Individuen eine mögliche Heilung ihrer Krankheit vorzuenthalten, begründet durch ethische Probleme, die für manche Menschen dadurch entstehen.
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Chronik der Stammzellforschung
1998 - Embryonale Stammzellen
Die internationale Stammzellforschung hat sich seit 1998 extrem rasch entwickelt. Der US-Forscher James Thomson gewann damals weltweit erstmals embryonale Stammzellen aus übriggebliebenen Embryonen von Fruchtbarkeitskliniken. Sie galten sofort als Hoffnungsträger, um Ersatzgewebe für Patienten mit Diabetes, Parkinson oder anderen Erkrankungen zu schaffen. Die Technik ist aber ethisch umstritten, da dafür Embryonen zerstört werden müssen. In Deutschland ist sie verboten. Seitdem suchen Forscher nach ethisch unbedenklichen Wegen.
2006 - Induzierte pluripotente Stammzellen (iPS)
Im August 2006 präsentieren die Japaner Kazutoshi Takahashi und Shinya Yamanaka eine erste Lösung. Sie versetzen Schwanzzellen von Mäusen mit Hilfe von vier Kontrollgenen in eine Art embryonalen Zustand zurück. Das Produkt nennen sie induzierte pluripotente Stammzellen (iPS-Zellen). Der Nachteil: Die eingesetzten Gene können das Krebsrisiko bei einem späteren medizinischen Einsatz erhöhen.
2007 - Menschliche iPS-Zellen
Im Jahr 2007 gibt es entsprechende Erfolge mit menschlichen Hautzellen. Nach und nach können die Forscher auf ein Kontrollgen nach dem anderen verzichten, um die iPS-Zellen herzustellen.
Februar 2009 - Nur noch ein Reprogrammier-Gen
Im Februar 2009 präsentiert der Münsteraner Professor Hans Schöler iPS-Zellen von Mäusen, die er nur mit Hilfe eines Kontrollgens aus Nervenstammzellen gewonnen hatte.
März 2009 - Reprogrammier-Gene entfernt
Anfang März 2009 stellen zwei Forscherteams schließlich iPS-Zellen vor, die keinerlei Kontrollgene mehr im Erbgut enthalten. Sie hatten die Kontrollgene in das Erbgut von menschlichen Hautzellen eingefügt und nach der Arbeit wieder aus dem Erbgut herausgeschnitten.
März 2009 - Reprogrammier-Gene nicht im Erbgut
Ende März 2009 veröffentlicht der US-Forscher James Thomson eine Arbeit, bei der er die Kontrollgene nicht einmal mehr ins Erbgut der Zellen einschleusen muss. Er gab sie nur in einem Ring (Plasmid) in die Zelle und zog sie später wieder heraus.
April 2009 - Reprogrammierung von Mauszellen mit Proteinen
Ende April 2009 kommt ein US-amerikanisches Forscherteam um Sheng Ding mit Beteiligung von Hans Schöler ganz ohne Gene aus und nutzt nur noch Proteine, um die Hautzellen von Mäusen zu reprogrammieren. Damit ist das zusätzliche Krebsrisiko ausgeschlossen, das beim Einsatz von eingeschleusten Genen generell besteht.
Mai 2009 - Reprogrammierung menschlicher Zellen mit Proteinen
Einem südkoreanisch-US-amerikanischem Team um Robert Lanza gelingt die Reprogrammierung menschlicher Hautzellen nur durch Zugabe von Proteinen.
Oktober 2010 - Reprogrammierung menschlicher Zellen mit RNA-Schnipseln
Bostoner Forscher um Derrick Rossi probieren eine weitere Methode, um das Einschleusen von Fremd-DNA zu vermeiden: Das Team erzeugte künstliche Schnipsel aus sogenannter Messenger-RNA. Diese Moleküle entstehen in der Zelle während der Übersetzung des Gens in das Protein. Mit Hilfe dieser modifizierten RNA-Moleküle werden diejenigen Erbinformationen in die Zelle geschleust, die zur Herstellung der Reprogrammierproteine notwendig sind. Die RNA-Moleküle dringen nicht in den Zellkern und beschädigen somit nicht das darinliegende Erbgut, wie es etwa bei der Virenmethode der Fall ist. Zudem ist die Methide wesentlich effizienter und schneller als bisherige Verfahren zur Herstellung von iPS.
Januar 2010 - Direkte Umwandlung von Körperzellen
Warum den Umweg über Stammzellen gehen? Einem Forscherteam um Marius Wernig von der Stanford University School of Medicine gelang es, Hautzellen von Mäusen direkt in einen anderen Zelltyp zu verwandeln. Die Forscher schleusten drei Gene in die Zellen und verwandelten die Hautzellen in weniger als einer Woche in voll funktionstüchtige Nervenzellen.
Januar 2011 - Direkte Umwandlung ohne Umweg über Stammzellen
Einen Schritt weiter gehen Forscher vom Scipps Research Institute im kalifornischen La Jolla: Sie nehmen quasi eine Abkürzung. Anstatt die Körperzellen erst in pluripotente Stammzellen umzuprogrammieren, wandelten sie Hautzellen direkt in Herzzellen um. Das Verfahren könnte die Herstellung von Körper-Ersatzteilen extrem beschleunigen.
Februar 2011 - Forscher entdecken gefährliche Mutationen
Zwei große Forscherteams haben sich an die Arbeit gemacht und das Erbgut verschiedener iPS-Zelllinien untersucht. Dabei haben sie festgestellt, dass es bei der Herstellung von iPS-Zellen zu genetischen Veränderungen kommen kann, die sogar das Risiko für Krebs erhöhen könnten. Das wirft Zweifel an der Zuverlässigkeit und Praxistauglichkeit der neuen Technik auf, die als vielversprechend für die Zucht von körpereigenen Geweben für Transplantationen gilt. Die Forscher fordern daher jetzt die genaue genetische Untersuchung der vielseitigen Zellen, bevor erste Studien an Patienten beginnen.

Stammzellen - die zellulären Multitalente
Embryonale Stammzellen (ES)
DPA
Sie gelten als die zellulären Alleskönner: Reift eine befruchtete Eizelle zu einer Blastozyste, einem kleinen Zellklumpen, heran, entsteht in deren Inneren eine Masse aus embryonalen Stammzellen. Die noch nicht differenzierten Stammzellen können sich zu jeder Zellart des menschlichen Körpers entwickeln. Voraussetzung ist, dass sie mit den richtigen Wachstumsfaktoren behandelt werden.
Induzierte pluripotente Stammzellen (iPS)
MPI Münster / Jeong Beom Kim
Körperzellen einfach in Stammzellen umprogrammieren - das gelang Forschern durch das Einschleusen ganz bestimmter Steuerungsgene. Aus den dabei entstandenen maßgeschneiderten Stammzellen züchteten sie erfolgreich verschiedene Körperzellen. Diese Methode ist nicht nur elegant, sondern auch ethisch unbedenklich, da dabei kein Embryo hergestellt und zerstört wird. Allerdings birgt die Methode noch Risiken, weil für das Einschleusen der Gene Viren benötigt werden. Die Gene werden vom Virus verstreut im Genom eingebaut, wichtige Gene der Zelle können dabei beschädigt werden, die Zelle kann entarten. Es besteht Krebsgefahr. Zudem bauen auch die Viren ihr Erbgut ein. Forschern gelang jedoch mittlerweile die Reprogrammierung ohne Viren und mit anschließender Entfernung der Gene.
Proteininduzierte pluripotente Stammzellen (piPS)
Zellen reprogrammieren - nur durch Zugabe von Molekülen und ohne Veränderung des Erbgutes. Dies gelang Forschern erstmals im April 2009. Damit räumten sie potentielle Risiken aus, die das Einschleusen der Reprogrammiergene barg.
Keimbahn abgeleitete pluripotente Stammzellen (gPS)
Keimbahn-Stammzellen können normalerweise nur Spermien erzeugen. Aber man kann sie auch in pluripotente Stammzellen verwandeln. Diese germline derived pluripotent stem cells (gPS) bieten ein großes Potential, denn ihr Erbgut ist noch relativ unbeschädigt. Forschern gelang die Verwandlung an Hodenzellen von Mäusen - nur durch ganz bestimmte Zuchtbedingungen.
Adulte Stammzellen
Nicht nur Embryonen sind eine Quelle der Zellen, aus denen sich verschiedene Arten menschlichen Gewebes entwickeln können. In etwa 20 Organen inklusive der Muskeln, der Knochen, der Haut, der Plazenta und des Nervensystems haben Forscher adulte Stammzellen aufgespürt. Sie besitzen zwar nicht die volle Wandlungsfähigkeit der embryonalen Stammzellen, bereiten aber auch keine ethischen Probleme: Einem Erwachsenen werden die adulten Stammzellen einfach entnommen und in Zellkulturen durch Zugabe entsprechender Wachstumsfaktoren so umprogrammiert, dass sie zu den gewünschten Gewebearten heranreifen.
Ethik und Recht
Die Stammzellforschung birgt ethische Konflikte. Embryonale Stammzellen werden aus Embryonen gewonnen, die entweder eigens hergestellt werden oder bei künstlichen Befruchtungen übriggeblieben sind. Dabei wird der Embryo zerstört. Die Argumentation der Befürworter: Die Embryonen würden ohnehin vernichtet. Kritiker sprechen dagegen von der Tötung ungeborenen Lebens.

In Deutschland ist das Herstellen menschlicher Embryonen zur Gewinnung von Stammzellen verboten. In Ausnahmefällen erlaubt das Gesetz aber den Import von Stammzellen, die vor dem 1. Mai 2007 hergestellt wurden. In Großbritannien und Südkorea ist das therapeutische Klonen ausdrücklich erlaubt, ebenso in den USA.

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