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Historische Einigung in Paris: Die fünf wichtigsten Texte zum Klimavertrag

"Action now": 196 Staaten haben sich in Paris auf einen Klimavertrag geeinigt Zur Großansicht
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"Action now": 196 Staaten haben sich in Paris auf einen Klimavertrag geeinigt

Tagelang wurde hart verhandelt, am Ende einigten sich 196 Staaten auf einen historischen Klimavertrag. Was steht drin? Wer hat sich durchgesetzt? Was folgt daraus? Diese fünf Texte erklären es Ihnen.

Das steht im Klimavertrag

Jubel in Paris: Der Leiter der Klimaverhandlungen, Frankreichs Außenminister Fabius (Mitte), mit Uno-Klimachefin Figueres (l.). Zur Großansicht
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Jubel in Paris: Der Leiter der Klimaverhandlungen, Frankreichs Außenminister Fabius (Mitte), mit Uno-Klimachefin Figueres (l.).

Alle 196 Länder stimmten zu: Beim Klimagipfel in Paris haben sich die Staaten auf ein Abkommen geeinigt, das die Erderwärmung eindämmen soll. Die Beschlüsse betreffen alle Bereiche der Gesellschaft. Hier das Abkommen im Überblick.

Kommentar: Freut Euch, aber nicht zu früh

Frankreichs Staatschef Hollande umarmt Uno-Klimachefin Figueres: Reicht der Deal von Paris aus? Zur Großansicht
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Frankreichs Staatschef Hollande umarmt Uno-Klimachefin Figueres: Reicht der Deal von Paris aus?


"Ein Tag für die Geschichtsbücher", "Meilenstein", "historisches Ereignis". Der Klimavertrag von Paris verdient solches Lob. Aber klar ist auch: Die Erderwärmung wird die Welt weiter grundlegend ändern. Hier lesen Sie die Einschätzung von SPIEGEL-ONLINE-Wissenschaftsredakteur Christoph Seidler.


Könnte ein Präsident Trump den Klimavertrag stoppen?

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Der Klimagipfel von Paris ist vorüber. Doch werden seine Ergebnisse die nächste US-Wahl überstehen? Die Republikaner zeigen sich kämpferisch - und wollen alle Zusagen schnell einkassieren. Umweltschützer bleiben trotzdem entspannt.

Was der Papst mit der Klimakonferenz zu tun hat

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Drei sehr konkrete Streitpunkte hätten beinahe dafür gesorgt, dass der Klimavertrag kurz vor dem Ziel doch noch gescheitert wäre. Doch wie es heißt, soll es himmlischen Beistand bei der Lösung gegeben haben.

Zehn Gründe für das Wunder von Paris

Aktivisten bei Klimademonstration in Paris: Ein Wunder wird wahr Zur Großansicht
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Aktivisten bei Klimademonstration in Paris: Ein Wunder wird wahr

Erdölstaaten ohne Erdöl, Schwellenländer ohne Kohle, kleine Inseln machen Weltpolitik: Es scheint schwer erklärlich, warum alle 196 Staaten dem Weltklimavertrag zugestimmt haben. Zehn Gründe, warum das Wunder wahr wurde.

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insgesamt 53 Beiträge
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1. Der Vertrag ist noch nicht einmal das Ppier wert, auf dem er gedruckt ist
Fricklerzzz 14.12.2015
Noch nie haben die weltweiten Lobbys zugelassen, dass Umweltgesichtspunkte ihren Gewinn schmälern. Die Wirtschaft wird einfach in andere Länder ausweichen wenn z.b. China in Sachen Umweltschutz ernst machen sollte.
2.
spiegelleser987 14.12.2015
Es geht überhaupt nicht um Umweltgesichtspunkte. Vor 5 Jahren konnten wir in der Presse und im Fernsehen noch wahre Fakten erfahren. Damals wurde auch erklärt, dass es nur um einen Ersatz der Religion geht. Es sollten auch Atheisten in der neuen Religion mitmachen. Deshalb hat man die Klimakatastrophe geschaffen. Die bringt massenhaft Geld. Es lässt sich dadurch leicht begründen, dass man Steuern und Gebühren erhöhen müsste. Al Gore wäre sonst nicht zum Millionär geworden. Ohne die "Geldumverteilung" der UNO aus angeblichen Klimagründen hätte man auch die Kriegssituation in Uganda nicht verschärft. Aber wen interessiert das heute noch? "Der Drang, die Welt zu retten ist fast immer nur die Maske des Dranges, die Welt zu beherrschen." Henry Louis Mencken (1880 - 1956) US-amerikanischer Schriftsteller
3. Historische Blendgranate
t dog 14.12.2015
Der Klimavertrag sieht eine freiwillige Selbstverpflichtung der Teilnehmerstaaten und keine Konsequenzen bei Nichterfüllung vor. Ist aber auch egal. Die Permafrostböden Sibiriens sind schon aufgetaut und emittieren jetzt ein Vielfaches an Klimagasen von dem, was die gesamte Menschheit freigesetzt hat. Der Point of Noreturn ist längst überschritten und eine galloppierende Klimaerwärmung ist die Folge. Die Staatengemeinschaft hätte besser ein Finanzierungskonzept für ein Habitat aufgesetzt, in dem auch noch in 100 Jahren menschliches Leben möglich sein wird. Sicher wird man den größten Teil der Menschheit nicht retten können, aber der Fortbestand der menschlichen Art könnte doch auch als Ziel erachtet werden. Wer weiss. Vielleicht kann die Menschheit mit Hilfe der Fusionskraft irgendwann den Planeten zurück erobern.
4.
m.schrader 14.12.2015
Meine größte Sorge ist allerdings, dass sich der Hauptakteur, das Klima, nicht an die Beschlüsse von Paris hält.
5.
Peter Busch 14.12.2015
Zitat von spiegelleser987Es geht überhaupt nicht um Umweltgesichtspunkte. Vor 5 Jahren konnten wir in der Presse und im Fernsehen noch wahre Fakten erfahren. Damals wurde auch erklärt, dass es nur um einen Ersatz der Religion geht. Es sollten auch Atheisten in der neuen Religion mitmachen. Deshalb hat man die Klimakatastrophe geschaffen. Die bringt massenhaft Geld. Es lässt sich dadurch leicht begründen, dass man Steuern und Gebühren erhöhen müsste. Al Gore wäre sonst nicht zum Millionär geworden. Ohne die "Geldumverteilung" der UNO aus angeblichen Klimagründen hätte man auch die Kriegssituation in Uganda nicht verschärft. Aber wen interessiert das heute noch? "Der Drang, die Welt zu retten ist fast immer nur die Maske des Dranges, die Welt zu beherrschen." Henry Louis Mencken (1880 - 1956) US-amerikanischer Schriftsteller
Ein Glück, dass es Aluhüte gibt!
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