Von Sandra Kaselow und Cinthia Briseño
Veganismus stellt Sie immer noch nicht zufrieden? Ein veganes Leben lässt sich durchaus noch perfektionieren: zum Freeganismus. Der Begriff ist eine Wortneuschöpfung aus dem englischen Wort "free" (frei) und "Veganismus". Man gehe also noch eine Stufe weiter und verzichte nicht nur auf alles, was aus tierischen Produkten hergestellt wird - sondern auch auf Produkte, die etwas kosten. Geld verdienen und haben ist für einen Freeganer keine Schande. Doch anstatt in den Supermarkt zu gehen, wühlt man als Freeganer lieber in den Mülltonnen der Lebensmittelgeschäfte oder geht eben in den Wald, um nach Beeren zu suchen.
Wie auch immer die Nahrungsbeschaffung funktionieren mag, in jedem Fall ist die kapitalistische Wegwerfgesellschaft das große Übel, dem sich ein Freeganer keinesfalls unterwerfen will. Er prangert die Ausbeutung von Mensch und Tier, die Werbeflut und den Massenkonsum an. Immerhin, ein Freeganer darf auch Tiere essen. Jedoch nur, wenn er es quasi wie seine Vorfahren macht - und dafür selbst zur Jagd geht.
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