Die im Meer dümpelnden Plastikabfälle stammen nach Aussagen von Wissenschaftlern von den Küsten Asiens und Amerikas. Kreisende Strömungen von Wind und Wasser hätten den Müll in den Bereich zwischen Kalifornien und Hawaii getrieben, berichtet das Magazin "Geo" unter Berufung auf Charles Moore von der Algalita Marine Research Foundation. Inzwischen schwimmt sechs Mal so viel Plastikmüll wie tierisches Plankton im Wasser.
Nach Angaben der US-Behörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) wird der Müll mindestens 16 Jahre in dem großen Strudel bleiben. Die Zeit reicht nicht aus, um konventionelles Kunststoff zu zersetzen: Es könne bis zu 500 Jahren dauern, bis UV-Strahlung und Oxidation zum Beispiel eine Spielzeugente in ihre Moleküle zerlegt habe, berichtet "Geo".
Der Müll ist eine Gefahr für viele Tiere. So halten beispielsweise Seevögel kleinere Plastikteile irrtümlich für Nahrung und schlucken sie hinunter. Albatrosse etwa sind oft beim Hochwürgen der unverdaulichen Brocken beobachtet worden.
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