Santiago - In den Küstenorten Iquique und Arica seien 17 Häuser eingestürzt, sagte der chilenische Vize-Innenminister Jorge Correa Sutil. Fünf der Opfer seien gestorben, weil ihr Auto von herunterfallenden Felsbrocken zerquetscht wurde.
Örtliche Behörden teilten mit, der Strom sei ausgefallen und das Telefonnetz funktioniere nicht mehr. Die Menschen sei aus den Häusern geflüchtet. "Polizei, Feuerwehr und andere Zivilschutzkräfte sind in der Region dabei, die Lage zu beurteilen", hieß es in einer gefaxten Erklärung des nationalen Notfallzentrums Onemi.
Das Nationale Geologische Institut der USA gab die Stärke des Bebens auf seiner Internetseite mit 7,9 an. Das Epizentrum lag rund 115 Kilometer nördöstlich von Iquique in den Bergen, einer Zone, in der es viele Minen gibt. Die Erschütterungen waren auch im Süden Perus und in Bolivien zu spüren.
Eine Meeresflutwelle wie bei dem Beben in Asien vom Dezember sei aber nicht zu erwarten, sagte Correa Sutil. Die Tsunami-Warnsysteme hätten keinen Alarm gegeben.
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