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25.12.2006
 

Weihnachtsgeschenk

Doppelte Pandageburt lässt Japan frohlocken

Japan freut sich an Weihnachten über die Geburt von gleich zwei der vom Aussterben bedrohten und extrem fortpflanzungsträgen Pandas. Die Zwillinge, die bislang eher wie Nacktmulle denn wie Pandas aussehen, wurden in einem Zoo von der erfahrenen Mutter Meimei zur Welt gebracht.

Tokio - Wie der "Adventure World"-Tierpark in der westjapanischen Region Wakayama am ersten Weihnachtstag bekannt gab, wurden schon am Samstag zwei Riesenpanda-Babys geboren.

Meimei mit Nachwuchs: Seltene Winterüberraschung
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AP Photo/Adventure World via Kyodo News, HO

Meimei mit Nachwuchs: Seltene Winterüberraschung

Die Zwillinge und ihre Mutter Meimei seien wohlauf, teilte ihr Pfleger Tadashi Ishikawa mit. Meimei kümmere sich rührend um ihre beiden Kleinen. Nach fünf Geburten zähle sie inzwischen zu den erfahrensten Panda-Müttern in Gefangenschaft.

Nachwuchs bei Riesenpandas ist selten und kommt in den Wintermonaten so gut wie gar nicht vor. Wegen ihres kaum vorhandenen Sexlebens sind Riesenpandas vom Aussterben bedroht.

Fachleute schätzen die Zahl der noch in freier Wildbahn lebenden Tiere auf weniger als 1600. Die meisten leben in den Bergen der südwestchinesischen Provinz Sichuan. In den anderen Gebieten hat der Mensch ihren natürlichen Lebensraum schon längst zerstört. Mit einer Ausnahme sind alle Pandabären in Japan in chinesischem Besitz.

dab/AFP

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