London - Der Weltklimabericht der Uno war noch nicht einmal vorgestellt, da setzt die Industrielobby bereits eine Belohnung für all jene Forscher aus, welche die Studie widerlegen. Wie der "Guardian" heute zum Abschluss des Pariser Expertentreffens berichtete, will das konservative US-Institut American Enterprise Institute (AEI) 10.000 Dollar (umgerechnet rund 7700 Euro) an Wissenschaftler zahlen, die den Schlussfolgerungen des Zwischenstaatlichen Ausschusses zum Klimawandel entgegentreten. Das AEI wird unter anderem von dem Öl-Konzern Exxon-Mobil gesponsert.
Das AEI habe Briefe an Wissenschaftler in den USA, Großbritannien und anderen Ländern verschickt, in dem um Zusendung von Beiträgen gebeten wird, die dem Uno-Bericht widersprechen, hieß es im "Guardian". Auch die Übernahme von Reisekosten und anderen Auslagen werde angeboten.
Die IPCC-Experten nähmen keine "vernünftige Kritik" an, sie zögen "summarische Schlüsse", die nur "spärlich" belegt seien. Das Institut forderte teilnahmebereite Wissenschaftler auf, die "Grenzen der Klimamodelle" aufzuzeigen. Gegenwärtig sei die Debatte zu polarisiert, sagte der Unterzeichner der Briefe, Kenneth Green. Dies sei nicht gut für eine "intelligente" Politik.
hda/AFP
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...je gelebt. Oder können Sie mir erklären, worin der große Unterschied liegen soll? Dass - besonders nahes - Zusammenleben ein erweitertes Maß an Toleranz und Sozialisation erfordert, sollte sogar jedem (Ehe)partner klar sein. [...] mehr...
Mhh die Soziale Ruhe ist wichtig da sie im zusammensoiel mit Arbeitsplätzen steht!Beschäftigung und Geldverdienen um Leben zu können aus dieser sicht ist es sehr Wichtig denn wenn alle Arbeitslos sind oder genug dann brennts,und [...] mehr...
Genau! Das ist doch die aktuelle Situation: Die Produktivität ist dermaßen hoch, daß weit weniger Arbeit für alle ausrteichen würde, um für alle ein erfülltes und vergleichbar luxuriöses Leben zu gewährleisten. Was uns daran [...] mehr...
Für den Klimaschutz braucht man nicht viel Geld, im Gegenteil man muss unnötige Tätigkeiten unterlassen. Wir müssen das Paradigma der Gesellschaft ändern. Es soll nur das getan werden was nötig ist. Aber bei uns ist die [...] mehr...
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