Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) in Koblenz geht davon aus, dass die vorausgesagte Niederschlagsmenge nicht ausreichen wird, um etwa Beschränkungen für die Schifffahrt in Süd- und Ostdeutschland aufheben zu können. Frachtschiffe können zum Beispiel auf der Oder wegen des Niedrigwassers nicht mehr mit voller Ladung fahren.
Ursache des Wassermangels sind laut BfG neben der wochenlangen Trockenheit auch die geringen Schneemengen des vergangenen Winters, die wegen der hohen Temperaturen auch schon vorzeitig abgeschmolzen seien.
"Extreme Folgen" habe dies vor allem für die Elbe und die Donau, so die BfG: Seit Beginn der vergleichbaren Wasserstands-Aufzeichnungen im Jahr 1901 sei in der Donau in einem Mai noch nie so wenig Wasser gemessen worden wie in der vergangenen Woche. Matthias Bartsch
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