Mexiko-Stadt - Der Name des Popocatépetl - in der aztekischen Nahuatl-Sprache bedeutet er "rauchender Berg" - ist wieder einmal Programm. Am Wochenende spuckte der Vulkan, von Mexikanern auch liebevoll "El Popo" genannt, eine riesige Wolke aus Asche und heißem Gas in den Himmel über Mexiko. Sie erreichte eine Höhe von zwei Kilometern über dem 5452 Meter hohen Berg, wie örtliche Zeitungen am Sonntag berichteten.
In einigen Ortschaften in der Nähe des Vulkans rund 80 Kilometer östlich von Mexiko-Stadt ging Ascheregen nieder, teilte das nationale Katastrophenschutzzentrum mit. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe aber nicht, hieß es. Das Gebiet in einem Umkreis von zwölf Kilometern wurde am Samstag vorsorglich abgesperrt.
Nach diesen Angaben werden in den kommenden vier Wochen weitere Explosionen dieser Größenordnung erwartet. Der Popocatépetl ist seit geraumer Zeit wieder aktiv, über seinem Gipfel ist ständig eine Dampfwolke zu sehen. Im Jahr 2000 hatte sich nach einer Explosion eine fünf Kilometer hohe Wolke über dem bekanntesten mexikanischen Vulkan gebildet.
mbe/dpa
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