Von Holger Dambeck
Man könnte das Treibhausgas Kohlendioxid mit teurer Technik und viel Aufwand aus der Luft holen - oder aber die Natur den Job erledigen lassen.
Das Konzept ist relativ simpel: Bäume werden immer wieder aufs Neue angepflanzt, gefällt und verbrannt. Das beim Verfeuern entstehende CO2 müsste aufgefangen und unterirdisch gespeichert werden, damit es dauerhaft aus der Atmosphäre verschwindet. Diese Geoengineering-Variante würde zudem nicht nur die CO2-Konzentration senken, sondern nebenbei auch Energie produzieren. Klimaforscher Oliver Wingenter hält das Ganze für eine "fantastische Idee".
Freilich gibt es auch beim gezielten Holzverbrennen Probleme. So könnten neu angepflanzte Wälder auf der Nordhalbkugel die Erdoberfläche zusätzlich verdunkeln. Folge: Es wird mehr Wärmestrahlung der Sonne absorbiert, die Temperaturen steigen. Zudem muss die CO2-Sequestrierung funktionieren, doch derzeit gibt es nur kleinere Pilotanlagen.
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Wissenschaft | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Natur | RSS |
| alles zum Thema Klimawandel | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH