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03.09.2008
 

Zehn-Punkte-Manifest

So kann Deutschland den Klimawandel bewältigen

Eine neue Studie führt Deutschland vor Augen, wie sich das Klima in der Republik bis 2100 verändern wird. Die Politik muss nun handeln, fordern die Forscher Hans von Storch und Nico Stehr - und verlangen, nicht nur über CO2-Reduzierung nachzudenken, sondern auch, sich für das Unvermeidliche zu rüsten.

Die Politik des Klimaschutzes, unterstützt von einflussreichen Zirkeln der Klimaforschung, gibt sich überwiegend einpolig. Sie wird dem Problem nicht gerecht. Unter dem Dach des Klimaschutzes kommen bisher fast ausschließlich Maßnahmen zum Tragen, die mit Energie, Verkehr, Industrie und Haushalt, also Energiesparen, Effizienzmaßnahmen und entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingungen zu tun haben.

Wie gefährlich dieser Weg sein kann, zeigen die jetzt veröffentlichten Ergebnisse der Modellrechnungen am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie einmal mehr.

Zu den Autoren

Zeppelin-Universität
Hans von Storch ist Professor für Meteorologie an der Universität Hamburg und Leiter des Instituts für Küstenforschung am GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht.

Nico Stehr ist Inhaber der Karl-Mannheim-Professur für Kulturwissenschaften an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen. Beide gehören zu den renommiertesten deutschen Wissenschaftlern auf ihren Gebieten.
Die Gefährdung der Lebensgrundlagen der Gesellschaft durch Klimaveränderungen kann nämlich nicht wie bisher nur durch den Schutz des Klimas vor der Gesellschaft bekämpft werden - zumal viele dieser Maßnahmen symbolischer Art sind.

Es bedarf zusätzlicher, effektiver Anstrengungen von Forschung, Politik und Wirtschaft, um mit jenen Klimagefahren umzugehen, die heute schon bestehen und sich auch bei einer erfolgreichen Klimaschutzpolitik in der Zukunft verschärfen werden. Dieser Schutz kann nicht erst nach durchlebten Katastrophen im Gefolge von Wetterextremen aufgebaut werden, sondern muss in der Form von Vorsorge realisiert werden. Und daran hapert es hier und heute!

Bisweilen wird man mit der Feststellung konfrontiert, eine Ergänzung der bisherigen Klimaschutzpolitik durch eine aktive Klimavorsorgepolitik sei weitgehend identisch mit dem Eingeständnis, dass also die bisherige Politik gescheitert sei. Dieses Argument ist offensichtlich kurzsichtig und unbegründet.

Eine Konzentration der Klimapolitik auf die Reduktion von Treibhausgasen ist nicht zielführend, wenn sie gleichzeitig dazu führt, die Vorsorge zu unterdrücken. Eine derart einseitige Forschungsperspektive und Klimaschutzpolitik wird in den kommenden Jahrzehnten weder das Klima vor der Gesellschaft schützen noch die Gesellschaft vor dem Klima.

Unser Manifest stellt sich demgegenüber der Realität und ihren Anforderungen:

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13.03.2010 von Wer ich wirklich bin: so so :)

Ich fürchte, da haben Sie G&T missverstanden. Die zweifeln nicht den anthropogenen Teil des Treibhauseffekts an, sondern den Treibhauseffekt ansich. (Vielleicht schlagen Sie den Begriff einfach mal in einem Lexikon nach.) [...] mehr...

13.03.2010 von TILMAN_KLUGE: Heute nichts neues

Bei der Lektüre der Diekussionsbeiträge aus dem Jahr 2008 fällt auf, daß im Grunde kein Diskutant bemängelte, daß eine wissenschaftliche Einrichtung unwidersprochen lamentieren kann "Die CO2-freie Welt kommt zu spät". [...] mehr...

08.09.2008 von Kai Frederking: Schon wieder DIESE "Studie"

Wie viele threads lassen sich aus dieser "Studie" für's Umwelt Bundes Amt denn noch spinnen? Die Studie ist - trotz "Gabriel-Siegels" - von zweifelhafter Seriosität. Was dort gemacht wurde ist, die [...] mehr...

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06.09.2008 von Robert B.: Strafabgaben

Das ist wurscht. Bis dahin haben wir die noch neu zu erfindenen Abgaben und Strafsteuern schon abgedrückt. Ausserdem kann von uns eh keiner Nachprüfen, in 100 Jahren, ob sich die Vorhersagen bewahrheiten. Hauptsache ist und [...] mehr...

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