Evolutionslehre
Die kruden Thesen deutscher Anti-Darwinisten
200 Jahre Darwin - und noch immer wehren sich Kreationisten, Öko-Esoteriker, Homöopathen gegen die Evolutionstheorie, auch in Deutschland. Ulrich Kutschera erklärt, wie Pseudowissenschaftler die Erkenntnisse des genialen Biologen missdeuten.
Vor zehn Jahren wurde der 1998 veröffentlichte Videofilm des Berliner Produzenten Fritz Poppenberg mit dem Titel "Hat die Bibel doch Recht? Der Evolutionstheorie fehlen die Beweise" mit dem so genannten "KEP-Medienpreis Goldener Kompass" ausgezeichnet. Die Laudatio auf diesen "Dokumentarfilm" hielt der bibeltreue Mathematiker John Lennox von der britischen Oxford University.
REUTERS
Wachsfigur des jungen Darwin (in Lissabonner Ausstellung): Wissen und Glauben immer strikt trennen
In dieser Produktion behaupten die beiden Intelligent-Design-Kreationisten Wolf-Ekkehard Lönnig vom Kölner Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung und Siegfried Scherer von der TU München, die in ihren staatlich finanzierten Elite-Biodepartements gefilmt wurden, dass es bis heute keine Beweise für Darwins Theorien zum Artenwandel und die Makroevolution gäbe. Aus dieser Falschaussage wird dann die Schlussfolgerung gezogen, dass eine intelligente Macht (also der biblische Gott beziehungsweise Designer) die Arten erschaffen habe.
In einem Filmabschnitt werden Konzentrationslager und dort inhaftierte Juden gezeigt und diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit auf Charles Darwins Deszendenztheorie sowie die Schriften von Ernst Haeckel zurückgeführt. Noch im Darwin-Jahr 2009 steht dieses didaktisch geschickt produzierte Machwerk, das inzwischen als mehrsprachige DVD lieferbar ist, in Poppenbergs "Verkaufs-Hitliste" auf Platz 2 - Kreationismus Made in Germany ist noch immer ein Exportschlager gewisser deutscher "Kulturschaffender". Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass die im Film beworbene Kreationisten-Fibel "Evolution - ein kritisches Lehrbuch" von Reinhard Junker und Siegfried Scherer noch in diesem Jahr in einer 7. Auflage erscheinen soll.
Die interdisziplinäre Anti-Darwin-Bewegung 2009
"Der beste Film über Intelligent Design, den ich gesehen habe" - mit diesen Worten zitierte Poppenberg jüngst Professor Hartmut Ising, um unter der Rubrik "Darwin-Jahr" für einen neuen Film zu werben. Mit derartigen titelgeschmückten Sprüchen wird Seriosität vorgetäuscht und einem Laienpublikum das Dogma des Intelligent Design, das schon Charles Darwin (1809 - 1882) im Jahr 1859 widerlegt hat, als moderne wissenschaftliche Theorie verkauft.
Zwar sind Lönnig und Scherer, Poppenbergs Kronzeugen des ID-Kreationismus, infolge einer kontinuierlichen Aufklärungsarbeit der Arbeitsgemeinschaft Evolutionsbiologie im Deutschen Biologenverband in den letzten Jahren nicht mehr in Kreationisten-Filmen aufgetreten. Aber die Neuproduktion mit dem Titel "Dem Geheimnis des Lebens nahe" belegt, dass die deutsche Anti-Darwin-Kampagne noch immer zahlreiche Anhänger findet. Aktuelle Buch-Bestseller eines phantasiebegabten Bauingenieurs und eines esoterisch angehauchten Mediziners mit Titeln wie "Darwins Irrtum" beziehungsweise "Abschied vom Darwinismus", in denen der britische Naturforscher für das Böse in der Welt verantwortlich gemacht wird, unterstützen die derzeitige interdisziplinäre Anti-Evo-Bewegung.
Von Darwin und Haeckel zum Oxymoron "Sozial-Darwinismus"
Einen Tag nachdem Poppenbergs Firma "Drei Linden Film" ihre Neuproduktion angekündigt hatte, lief auf dem ZDF-Bildungskanal "3sat/nano extra" ein Beitrag, der teilweise an das eingangs zitierte Kreationisten-Video erinnerte. In dieser durchaus informativen 45-Minuten-Sendung, die am 15. Januar 2009 unter dem Titel "Darwins langer Schatten" ausgestrahlt wurde, wird die These verbreitet, Ernst Haeckel sei "zur Verbindung von Darwin und den Nazis" geworden.
Ähnlich wie in Poppenbergs Hitlisten-Video aus dem Jahr 1998 wurde auch hier dem Zuschauer suggeriert, es gäbe eine direkte Verbindung zwischen Charles Darwins völlig unpolitischer Abstammungslehre über Ernst Haeckels Schriften hin zur Rassenideologie der Nationalsozialisten. Dieser konstruierte Zusammenhang wurde durch Interviews mit zwei Geisteswissenschaftlern, einem Sozialethiker und einem Soziologen unterfüttert. Ein renommierter Biologe und Wissenschaftshistoriker aus dem Haeckel-Haus in Jena, der zur dargestellten Thematik gehaltvolle Werke publiziert hat [1, 2], durfte ergänzende Sätze beisteuern.
In diesen Darstellungen fehlte allerdings eine wichtige Sachinformation. Ein zentraler Punkt der NS-Ideologie war bekanntlich der Antisemitismus. Weder in den Werken Darwins noch in den Schriften Haeckels finden sich judenfeindliche Sätze. Darwin hat sich ab 1860 in Briefen über die deutsche Falschübersetzung seines Begriffs "Struggle for Life" als "Kampf ums Dasein" beschwert und darauf hingewiesen, dass es bei diesem Wettbewerb im Hinterlassen von Nachkommen einerseits um die Konkurrenz um begrenzte Ressourcen geht, andererseits aber auch die Kooperation eine zentrale Rolle spielt.
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So ist beispielsweise in Darwins "Kampf ums Dasein" die wenig aggressive Pflanzenwelt eingeschlossen, aber auch der Eltern-Altruismus (etwa die Jungenfütterung) als eine Methode zur Sicherung des Lebenszeit-Fortpflanzungserfolgs hervorgehoben. Bei Ernst Haeckel (1834 bis 1919) - der im Gegensatz zu Darwin durchaus problematische Thesen zur menschlichen Gesellschaft publiziert hat, die zum Teil in der Tat von Nazi-Ideologen vereinnahmt wurden - stehen in den entsprechenden Stammbäumen die Semiten (und somit Juden) auf derselben "hohen Stufe" wie die Arier [2, 4]. Antisemitische Passagen und Parolen konnte ich in Haeckels Werken nicht finden.
Bedenken wir weiterhin, dass sich die Nazis in ihren Hauptschriften weder auf Darwin noch auf Haeckel berufen und in den dreißiger Jahren sogar Haeckels Monistenbund verboten haben, so erscheint die These von "Darwins langem politischen Schatten" mehr als fragwürdig [1, 2, 3, 4]. Der nach 1900 populär gewordene Begriff Sozialdarwinismus ist, nebenbei bemerkt, eine in sich widersprüchliche Wortkombination, über die Darwin entsetzt gewesen wäre. Eine Politisierung seiner aus Beobachtungen an Pflanzen und Tieren abgeleiteten Theorie der Deszendenz mit Modifikation durch natürliche Selektion hat er ausdrücklich abgelehnt.
Darwins Artenbuch und die naturalistische Evolutionsbiologie
ZUM AUTOR
Ulrich Kutschera Dr. rer. nat., ist Professor für Pflanzenphysiologie und Evolutionsbiologie an der Universität Kassel mit Forschungsprojekten und Zweit-
Arbeitsplatz an der Carnegie Institution für Science (Stanford University, USA). Er ist Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Evolutionsbiologie im
Verband Deutscher Biologen, die sich u.a. mit der Zurückweisung kreationistischer Thesen befasst, und Autor von acht Büchern sowie ca. 160 wissenschaftlicher Publikationen.
In populären Artikeln, den Schriften der eingangs erwähnten ID-Kreationisten und Schulbüchern wird noch immer die These vermittelt, die 1942 von Julian Huxley (1887 bis 1975) etablierte Wissenschaftsdisziplin Evolutionsbiologie sei nichts anderes als eine "Ein-Mann-Ideologie" aus dem 19. Jahrhundert - sie wird oft mit dem Schlagwort "Darwinismus" gleichgesetzt. Der Begriff hat aber zwei verschiedene Bedeutungen. Im weiteren Sinne umfasst er alle Hauptaussagen in Darwins "Artenbuch" (
On the Origin of Species, 1859; 6. Auflage 1872) und steht somit für fünf logisch separate theoretische Konzepte [5, 6].
Im engeren Sinne ist der "Darwinismus" ein veraltetes Synonym für das Konzept der natürlichen Selektion, das heißt Darwins fünfte und wichtigste Theorie. Evolutionsbiologen sprechen heute allerdings nicht mehr vom "Darwinismus", sondern vom Darwin-Wallace-Prinzip der natürlichen Selektion. Darwins fünf Artenbuch-Theorien wurden um 1900 von August Weismann zum Neo-Darwinismus weiterentwickelt, aus dem dann zwischen 1930 und 1950 die Synthetische Theorie der biologischen Evolution hervorgegangen ist [1,3,5,6 ].
SPIEGEL WISSEN: ATHEISMUS UND RELIGION
Als
Charles Darwin 1859 mit seinem Buch
"Die Entstehung der Arten" ("On the Origin of Species") die Evolutionslehre begründete, revolutionierte er nicht nur die Naturforschung. Er versetzte auch den theistischen Religionen einen schweren Schlag: Trete die natürliche Auslese an die Stelle der göttlichen Schöpfung, so die Befürchtung von Kirchenvertretern, könnte sie Gott überflüssig machen.
Der
Kreationismus postuliert, dass das Universum, die Erde und das Leben tatsächlich so entstanden sind wie im Alten Testament beschrieben. Allerdings existieren im Kreationismus verschiedene Strömungen. Weniger radikale Vertreter glauben, dass das Buch Mose nur eine ungefähre Darstellung der Geschehnisse enthalte und nicht wörtlich zu nehmen sei - oder dass die im Alten Testament genannten sechs Tage in Wahrheit viel längere Abschnitte seien, die den in der Wissenschaft geläufigen geologischen Zeitaltern entsprechen. Die Anhänger des
Junge- Erde- Kreationismus"" hingegen glauben, dass Gott die Erde und das Leben tatsächlich in sechsmal 24 Stunden erschaffen habe - und zwar vor höchstens 10.000 Jahren.
Fundamentalismus im Tarnkleid: Vertreter des
Intelligent Design, einer pseudowissenschaftlichen Variante des Kreationismus, sprechen nicht von Gott, sondern von einer übernatürlichen Intelligenz hinter allen Dingen. Der Kreationismus wurde von seinen Anhängern in den USA vor allem aus juristischen Gründen in Intelligent Design umbenannt, da US-Gerichte mehrfach religiöse Lehren an staatlichen Schulen untersagt hatten. Unter dem neuen Etikett preisen Anhänger ihren Glauben als gleichwertige Theorie neben der Evolutionslehre. Dabei machen sie sich zunutze, dass der Begriff "Theorie" in der Umgangssprache eher die Bedeutung einer bloßen Vermutung hat. In der Wissenschaft aber verlangt eine Theorie nach Forschung, Beweisen und wissenschaftlichen Veröffentlichungen.
Das Hauptargument der Intelligent-Design-Anhänger gegen die Evolutionstheorie lautet, dass die heute existierenden Lebewesen zu komplex seien, als dass sie durch natürliche Auslese hätten entstehen können. Auch die sogenannte
Kambrische Explosion vor rund 540 Millionen Jahren sei nur mit dem Eingriff eines höheren Wesens zu erklären. Damals kam es zu einem dramatischen Anstieg der Artenvielfalt innerhalb von nur 40 bis 50 Millionen Jahren.
Der Glaube an die göttliche Schöpfung ist weit verbreitet - wenn auch nicht so weit, wie manche Kreationisten gern behaupten. Im August 2006 haben US-Forscher im Fachblatt "Science" Umfragen der vergangenen 20 Jahre in den USA, Japan und 32 europäischen Staaten untersucht. Das Ergebnis: In Island, Dänemark, Schweden, Frankreich und Japan glauben jeweils weniger als 20 Prozent der Bevölkerung an eine göttliche Schöpfung. Deutschland lag auf Platz zehn mit einer Evolutionsakzeptanz von etwas über 70 Prozent. 22 Prozent glaubten an eine göttliche Schöpfung, der Rest war unsicher. Die USA landeten auf dem vorletzten Platz - vor der Türkei. Nur 40 Prozent glauben in den USA an die Evolutionstheorie, 39 Prozent an die biblische Schöpfung - mit einer Tendenz zugunsten der Religion.
Wie problematisch solche Umfragen aber sind, zeigen schon die vielen unterschiedlichen Erhebungen in den USA: Je nachdem, wie die Fragen gestellt wurden, rangierte der Anteil der Schöpfungsgläubigen grob zwischen 45 und 55 Prozent. Rund 30 bis 40 Prozent glaubten, dass eine Evolution zwar stattfinde, aber von Gott beeinflusst werde. Nur rund zehn Prozent der US-Bürger geben in den regelmäßigen Umfragen an, dass Gott überhaupt keine Rolle bei der Entwicklung des Lebens und der Menschen spielt.
Auch in Deutschland brachte eine Emnid-Erhebung von 2005 ein weniger erfreuliches Ergebnis als die "Science"-Studie: Jeder zweite Befragte gab an, eine höhere Macht habe die Erde und das Leben erschaffen. Einen klaren Unterschied gab es zwischen den alten und neuen Bundesländern: Im Osten glauben demnach 35 Prozent, im Westen 54 Prozent an eine schöpferische Macht außerhalb der Naturgesetze. Bei einer Umfrage an der Uni Dortmund stellte sich 2007 heraus, dass sogar jeder achte Lehramtsstudienanfänger an der Evolution zweifelt.
Als
Atheismus versteht man die Ablehnung Gottes, einer göttlichen Weltordnung oder auch nur des geltenden Gottesbegriffs. Atheismus ist jedoch nicht unbedingt gleichzusetzen mit Unglauben und zu unterscheiden vom
Agnostizismus, der die Frage der Existenz Gottes offen lässt.
Einer der weltweit führenden Neuen Atheisten ist
Richard Dawkins.
Seit dem Jahr 2000 liegt die Erweiterte Synthetische Theorie vor, ein Synonym für die interdisziplinäre Wissenschaftsdisziplin Evolutionsbiologie [5, 6]. Die modernen Evolutionary Sciences sind somit als ein System verschiedener Theorien aus den Bio- und Geo-Wissenschaften zu verstehen, die den realhistorischen Prozess der Evolution der Organismen, der stattgefunden hat und andauert, erhellen und erklären, auch wenn noch viele Fragen offen sind.
Bis wohin erstreckt sich heute Darwins langer naturwissenschaftlicher Schatten?
Der geniale Universalbiologe und Geologe hatte mit seinem Artenbuch nicht nur die klassische Evolutionsforschung etabliert, sondern in weniger bekannten Werken auch die Systematik, Tierpsychologie, Bodenbiologie, Entwicklungsphysiologie der Pflanzen, Blütenbiologie und andere Teilgebiete der Life Sciences mitbegründet - sein langer Schatten ist dort überall noch erkennbar [6].
Darwins größter Verdienst ist aber meiner Ansicht nach in seinem philosophischen Imperativ zu sehen, der sinngemäß wie folgt umschrieben werden kann: Die auf Fakten basierenden Naturwissenschaften müssen von religiös-esoterischen, nicht überprüfbaren Glaubensinhalten frei gehalten werden. Würde diese von Darwin vor 150 Jahren geforderte strikte Trennung von Wissen und Glauben heute zur Allgemeinbildung gehören, so hätten die eingangs beschriebenen ID-Kreationisten, wie auch die Öko-Esoteriker, Homöopathen und andere Pseudowissenschaftler, nicht noch immer gläubige Anhänger. Wir können auch heute noch viel vom 200 Jahre alten Geburtstagskind Charles Darwin lernen!
AUSSTELLUNGEN ZU CHARLES DARWIN
Die Schau "Darwin – Reise zur Erkenntnis" befasst sich
mit Leben und Werk des Naturforschers; sie ergänzt
die Dauerausstellung "Evolution in Aktion". Ein Schwerpunkt
liegt auf Darwins Erfahrungen und Beobachtungen
während der Reise mit der "Beagle". In einem
biografischen Teil wird sein Erkenntnisprozess
bis zur Entwicklung der Evolutionstheorie beleuchtet.
12. Februar bis 12. August 2009,
www.museum.hu-berlin.de
Die Auswirkungen des Darwinismus auf die bildende
Kunst stehen im Mittelpunkt der Ausstellung "Darwin.
Kunst und die Suche nach den Ursprüngen". Rund 150
Gemälde, Zeichnungen und Lithografien dokumentieren
die Rezeption Darwins von 1859, als sein Hauptwerk
erschien, bis Mitte des 20. Jahrhunderts. In Kooperation
mit dem Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg gibt es eine anschauliche Einführung in das Wirken des Forschers.
5. Februar bis 3. Mai 2009,
www.schirn.de
Die Sonderausstellung "Der Fluss des Lebens – 150
Jahre Evolutionstheorie" befasst sich mit der Bedeutung
von Darwins Theorie und beleuchtet anhand vieler
Beispiele den Stand der Evolutionsforschung. Das Konzept
der Schau wurde beim Ideenwettbewerb "Evolution heute" der Volkswagen-Stiftung ausgezeichnet.
30. September 2009 bis 31. März 2010,
www.naturkundemuseum-bw.de
"Darwin. Big Idea. Big Exhibition", so nennen die Kuratoren
des renommierten Naturgeschichtemuseums
diese größte je veranstaltete Ausstellung über den Vater
der Evolutionstheorie. Darin: neue Einsichten in die
Erkenntnisse des Naturforschers und ihren Einfluss
auf unser heutiges Weltbild. Dazu gibt es viele
wissenschaftliche Vorträge und Diskussionsrunden.
Bis 19. April 2009,
www.nhm.ac.uk
Gut 40 Jahre lang lebte Charles Darwin in diesem Landhaus
in Kent. In einer neu konzipierten multimedialen
Ausstellung wird erklärt, wie der Forscher seine Funde
und Beobachtungen auswertete sowie Versuche
an legte und daraus seine Vorstellungen entwickelte.
Vom 12. Februar an,
www.english-heritage.org.uk/server.php?show=nav.14922
Das Museum der Universität Manchester zeigt die
Sonderausstellung "Charles Darwin, The Evolution of
a Scientist": eine Spurensuche in Darwins Leben,
Einblicke in seine Arbeit und Theorien, eine kritische
Beschäftigung mit seinem Weltbild, Beiträge zur
anhaltenden Kontroverse um die Evolutionstheorie.
3. Oktober 2009 bis Juli 2010,
www.museum.manchester.ac.uk
Hier findet gleich eine ganze Reihe von Sonderausstellungen
zu besonderen Aspekten von Darwins
Forschungen statt: "Das Leben von Pflanzen", "Die
Welt eines Wurms", "Das Leben auf einem Atoll".
Im Vordergrund steht die Frage, wie sich die Evolutionstheorie
in den vergangenen 150 Jahren weiterentwickelt hat und in welchem Verhältnis Darwins Ideen zum aktuellen Stand der Forschung stehen.
www.darwin.museum.ru
[1] Junker, T., Hoßfeld, U. (2001) Die Entdeckung der Evolution. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt.
[2] Hoßfeld, U. (2005) Geschichte der biologischen Anthropologie in Deutschland. Franz Steiner Verlag, Stuttgart.
[3] Junker, T. (2004) Die zweite Darwinsche Revolution. Geschichte des Synthetischen Darwinismus in Deutschland 1924 bis 1950. Basilisken-Presse, Marburg.
[4] Kutschera, U. (2007) Streitpunkt Evolution. Darwinismus und Intelligentes Design. 2. Auflage. Lit-Verlag, Münster.
[5] Kutschera, U. (2008) Evolutionsbiologie. 3. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart.
[6] Kutschera, U. (2009) Tatsache Evolution. Was Darwin nicht wissen konnte. Deutscher Taschenbuch Verlag, München.