Hongkong - Der Klimawandel bedroht in Asien zahlreiche Millionenstädte. Besonders gefährdet sind nach einer neuen Studie der Umweltstiftung WWF Dhaka in Bangladesch, Manila auf den Philippinen und Jakarta in Indonesien. Die Studie "Mega-Stress for Mega Cities" ("Mega- Stress für Mega-Städte") warnt vor einer "brutalen Klima-Zukunft" der Region.
"Diese Städte brauchen dringend Hilfe, um sich auf den Klimawandel einzustellen und Millionen Einwohner ebenso zu schützen wie Anlagen, die einen Großteil zur Wirtschaftsleistung beitragen", sagte der Chef der WWF-Klima-Initiative, Kim Carstensen. Ein verheerender Tropensturm hatte die Metropole Manila im Oktober zu weiten Teilen unter Wasser gesetzt. Es waren die schlimmsten Überschwemmungen in der Region seit 40 Jahren.
Der WWF untersuchte unter anderem, welche Folgen steigende Meeresspiegel und heftigere Stürme haben können, wie wichtig die Städte für die Wirtschaft des Landes sind und wie gut sie sich auf Katastrophen einstellen können. Für jede Stadt wurde aus den Faktoren ein Index zwischen 1 und 10 erstellt. Es ergibt sich ein dramatisches Bild:
| So verwundbar sind Asiens Städte | ||
| Stadt | Einwohnerzahl | Klimarisiko-Index (Maximalwert 10) |
| Dhaka (Bangladesch) | 13 Millionen | 9 |
| Manila (Philippinen) | 11,5 Millionen | 8 |
| Jakarta (Indonesien) | 24 Millionen | 8 |
| Kalkutta (Indien) | 15 Millionen | 7 |
| Phnom Penh (Kambodscha) | 2 Millionen | 7 |
| Ho-Chi-Minh-Stadt (Vietnam) | 9 Millionen | 6 |
| Shanghai (China) | 20 Millionen | 6 |
| Bangkok (Thailand) | 6 Millionen | 5 |
| Kuala Lumpur (Malaysia) | 1,8 Millionen | 4 |
| Hongkong (China) | 7 Millionen | 4 |
| Singapur | 4,7 Millionen | 4 |
| Quelle: WWF | ||
Asien sei als bevölkerungsreichster Kontinent am stärksten vom Klimawandel betroffen, heißt es in dem neuen Bericht - und verfüge über eine niedrige Fähigkeit, sich an die dramatischen Entwicklungen anzupassen. Allerdings ist mit China auch der größte CO2-Produzent der Welt ein asiatisches Land. Auch Indiens Treibhausgasausstoß wächst enorm. Beide Staaten haben es bisher abgelehnt, sich zu verbindlichen Emissionsreduktionen zu verpflichten. Sie verweisen darauf, dass das Wirtschaftswachstum zur Armutsbekämpfung möglichst wenig gefährdet werden soll - und darauf, dass sie pro Kopf immer noch weit weniger CO2 ausstoßen als die Industriestaaten.
Der APEC-Gipfel der Pazifikanrainerstaaten am Wochenende in Singapur sei die letzte Chance vor der Weltklimakonferenz in Kopenhagen, um deutliche Zeichen zur Treibhausgasreduzierung zu setzen, sagt WWF-Mann Carstensen. An dem Treffen nehmen große Treibhausgas- Verursacher wie die USA, China und Indonesien teil.
chs/dpa/AFP
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Tja, was man Sie was schlimmer wird, Wortklauben oder Datenklauben..... Keine Ahnung was Sie meinen, der lineare Trend zeigt einen Anstieg von etwas mehr als 0.4 Grad Celsius Warum 1940 oder 1970? Von 1930-1970 ist [...] mehr...
Kausalketten im Nachhinein konstruieren zu können, heißt nicht in jedem Fall, dass die Ereignisse tatsächlich in der Abfolge als solche im Vorhinein geplant waren (schönes Beispiel wäre das Minenfeld der Evolution). Ich hatte [...] mehr...
... und falls das Klima sich nicht reglementskonform entwickeln will, dann ist fristgemäß bis spätestens 31.12.09... Beamtenspeech pur ... hoffentlich kriegen Sie Ihre Kaffeepause eben so zuverlässig geregelt mehr...
[QUOTE=Blackjack51;4733832][QUOTE=denkmal!;4733314]Also ich bin meinen chinesischen Solarzellen absolut zufrieden. Sie überteffen sogar die angegebenen Werte. ---Zitat--- Hast du die Panels messen lassen? Das können nur wenige [...] mehr...
Ich weiß nicht wie ehrlich "Die Welt" ist. Ich weiß nicht mal ob die Welt weiß was PR ist und was nicht. (hoffentlich erscheint nur dieses) mehr...
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