Port of Spain - Rund ein Viertel der Weltbevölkerung lebt in den Staaten des Commonwealth. Der lose Bund ist aus dem früheren britischen Weltreich hervorgegangen und besteht heute aus 53 Ländern. Man trifft sich nicht nur alle vier Jahre zu Sportwettkämpfen, den Commonwealth Games, sondern - noch häufiger sogar - zu politischen Gipfeltreffen.
Die aktuelle Auflage fand in Trinidad und Tobago statt. Dort verabschiedeten die Regierungschefs Commonwealth-Staaten dann auch eine Erklärung, in der sie sich einstimmig für einschneidende Maßnahmen zur Rettung des Klimas aussprechen. "Der Klimawandel ist in erster Linie eine globale Herausforderung" hieß es in dem Dokument. "Für einige von uns ist er sogar eine existentielle Bedrohung."
Die Erklärung ist ein durchaus wichtiger Schritt, weil in den wenigen verbleibenden Tagen vor dem Klimagipfel in Kopenhagen die Stimmungslage inszeniert wird, in der das Treffen stattfindet. Und da sind Signale wie aus Port of Spain entscheidend.
In dem Abschlussdokument fordern die Staaten, dass Kopenhagen ein rechtlich verbindliches, internationales Abkommen liefen müsse. Außerdem fand ein Vorschlag Großbritanniens Unterstützung. Er sieht die Einrichtung eines Klimafonds für Entwicklungsländer mit einem Volumen von rund 6,7 Milliarden Euro vor. Großbritannien werde zu dem Fonds rund 890 Millionen Euro beisteuern, sagte Premier Gordon Brown. Das Geld soll nach der am Samstag getroffenen Vereinbarung der Commonwealth-Staaten schon ab dem kommenden Jahr zur Verfügung stehen.
"Die Uhr für Kopenhagen tickt"
Dies sei eine "deutliche politische Nachricht", betonte der britische Außenminister David Miliband. "Die Uhr für Kopenhagen tickt", sagte der australische Regierungschef Kevin Rudd nach Angaben des Senders BBC. Er sei überzeugt, dass "politischer guter Willen und Entschlossenheit" zu einer einverständlichen Lösung in Kopenhagen vorhanden seien.
"Nach unserer Ansicht ist ein internationales, legal verbindliches Abkommen unerlässlich", wird in der Abschlusserklärung das Ziel für der Weltklimagipfel in Kopenhagen gesetzt. Allerdings rechneten die Commonwealth-Länder mit einem "voll" verbindlichen Abkommen erst im Jahr 2010.
Zu dem Weltklimagipfel vom 7. bis 18. Dezember in Kopenhagen werden bis zu 15.000 Teilnehmer erwartet. Nach zwischenzeitlicher Frustration hatte sich bei Beobachtern zuletzt die Hoffnung verstärkt, dass das Treffen doch substantielle Ergebnisse bringen könnte. Am Ende der zwei Gipfelwochen sollen auch Staats- und Regierungschefs aus aller Welt anreisen. Bereits jetzt melden die Organisatoren es mehr als 60 Zusagen. US-Präsident Barack Obama will zumindest einen kurzen Stopp in Kopenhagen einlegen, auf dem Weg zur Friedensnobelpreisverleihung in Oslo. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und der chinesische Premier Wen Jiabao wollen mitverhandeln.
chs/dpa/AFP/AP
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Tja, was man Sie was schlimmer wird, Wortklauben oder Datenklauben..... Keine Ahnung was Sie meinen, der lineare Trend zeigt einen Anstieg von etwas mehr als 0.4 Grad Celsius Warum 1940 oder 1970? Von 1930-1970 ist [...] mehr...
Kausalketten im Nachhinein konstruieren zu können, heißt nicht in jedem Fall, dass die Ereignisse tatsächlich in der Abfolge als solche im Vorhinein geplant waren (schönes Beispiel wäre das Minenfeld der Evolution). Ich hatte [...] mehr...
... und falls das Klima sich nicht reglementskonform entwickeln will, dann ist fristgemäß bis spätestens 31.12.09... Beamtenspeech pur ... hoffentlich kriegen Sie Ihre Kaffeepause eben so zuverlässig geregelt mehr...
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Ich weiß nicht wie ehrlich "Die Welt" ist. Ich weiß nicht mal ob die Welt weiß was PR ist und was nicht. (hoffentlich erscheint nur dieses) mehr...
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