Bis zum 15. Februar dürfen nach der Erlaubnis der Umweltschutzbehörde 27 Wölfe getötet werden. Das sind knapp zehn Prozent des Gesamtbestandes in Schweden. Die Jagd erstreckt sich auf die Regionen Dalarna und Gävleborg im Zentrum des Landes, sowie Västergötland, Värmland und Örebro im Süden und Südwesten. Das Parlament hatte im Oktober beschlossen, den Wolfsbestand in den kommenden fünf Jahren auf 210 Tiere und 20 Rudel zu begrenzen und dafür Jagdscheine auszugeben.
Hauptgrund für diese Entscheidung sei, die Akzeptanz der Wölfe in der Bevölkerung zu erhöhen - indem die Zahl der Tiere klein gehalten werde, sagte Susanna Löfren, Leiterin der Abteilung Wildtiere in der Umweltschutzbehörde. Nach Worten von Umweltminister Andreas Carlgreen muss sich die gegenwärtige schwedische Wolfspopulation von 220 Tieren erneuern, da genetisch bedingte Herz- und Nierenleiden das langfristige Überleben der Tiere gefährdeten. Die skandinavische Wolfspopulation lässt sich auf nur drei Wölfe zurückführen, die in den achtziger und neunziger Jahren aus Finnland und Russland eingewandert sind, und leidet daher unter den Folgen der Inzucht.
Weil Haus- und Zuchttiere in Schweden immer wieder von Wölfen gerissen und die Wölfe in größeren Städten und Vororten der Hauptstadt Stockholm gesichtet werden, sind die Tiere in dem skandinavischen Land äußerst umstritten. Ein Schafzüchter berichtete der Zeitung "Dagens Nyheter", dass er im Jahr 2005 bei zwei Angriffen durch Wölfe insgesamt 32 Tiere verloren habe. "Der Wolf darf in Wäldern und auf Feldern existieren, er muss jedoch mehr kontrolliert werden", sagte Kenneth Holmström. "Er hat keinen natürlichen Feind und vermehrt sich schnell."
Mehrere schwedische Organisationen, darunter die schwedische Gesellschaft für Naturschutz, kritisierten die freigegebene Jagd. Sie verstoße gegen mehrere europäische Richtlinien zum Natur- und Artenschutz. In den siebziger Jahren waren Wölfe in Schweden praktisch von der Bildfläche verschwunden, nach und nach wurden sie jedoch wieder heimisch.
mbe/AFP/dpa
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Die Bauern bekommen den Verlust ersetzt. Weil die Verluste immer größer wurden, hat man den Bären GPS-Sender umgehängt und siehe da, dort wo die Verluste waren, waren gar keine Bären. Die meisten Verluste gab es durch [...] mehr...
grade in Värmland im Wald wandern, und mir ist kein hungriger Wolf über den Weg gelaufen... Das Argument mit dem Inzestproblem kann ich ja nachvollziehen, aber dann sollen sie halt noch einige Wölfe aus anderen Ländern aussetzen, [...] mehr...
Die wurden bekanntlich nicht (fast) ausgerottet, sondern aus bestimmten intensiv durch Land- und Viehwirtschaft genutzten Bereichen verdrängt. So wie andere Großprädatoren in anderen Ländern auch. Es scheint nur dem städtischen [...] mehr...
Ich dachte wir wären im Jahr 2010 und nicht 200 Jahre davor, Es ist schon längst bewiesen das der Wolf keine Gefahr für den Menschen ist. Vorallem der Wolf hat es schwer zu überleben, das Nahrungsangebot sinkt daher ist der [...] mehr...
nicht unbedingt. Pfeil und Bogen werden durchaus (noch/wieder) gerne benutzt, wenn man vermeiden möchte, dass Wild in der Nähe aufgeschreckt wird. Da kann das Gewehr nicht mithalten... mehr...
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