Tel Aviv - Sie wird sicher nicht jedem gefallen: Forscher haben in den Sanddünen der Arava-Gegend im Süden Israels eine bislang unbekannte Spinnenart entdeckt. Sie gaben dem Tier mit einer Beinspanne von 14 Zentimetern den Namen Cerbalus aravensis, teilte die Universität Haifa mit.
Sie sei die größte Spinne der Gattung Cerbalus im Nahen Osten. Das Tier sei nachts und vor allem während der heißen Monate des Jahres aktiv und baue unterirdische Höhlen, die es zur Tarnung mit einer Art Falltür aus zusammenklebenden Sandpartikeln verschließe.
Allerdings sei der Lebensraum der schwarz-weißen Spinne durch die Ausbreitung landwirtschaftlicher Gebiete sowie den Sandabbau gefährdet. "Die neue Spinne beweist, wie wichtig es ist, die Sanddünen zu bewahren", sagte Uri Shanas, der die Forschergruppe leitet.
Die sogenannten Samar-Dünen, wo das Tier entdeckt wurden, haben einst eine Fläche von sieben Quadratkilometern bedeckt. Eine angrenzende Mine und die in der Region betriebene Landwirtschaft haben die Fläche auf weniger als drei Quadratkilometer schrumpfen lassen.
Möglicherweise gibt es in den Dünen weitere, bislang nicht bekannte Tiere, teilte die Universität mit. "Wenn wir die wenigen, ihnen verbleibenden Lebensräume nicht schützen, sterben sie womöglich aus, bevor wir sie entdecken können", sagte Shanas. Es sei sehr selten, eine so große Spinne in diesem Teil der Welt zu entdecken.
hda/dpa
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Mannmannmann. Manche sind so vollkommen humorfrei, dass nicht einmal ein Smiley bei ihnen ankommt. Da kann man nur sagen: Die spinnen, die Spinnen. mehr...
Ich weiß nicht, wie ernst MonaM das gemeint hat. Es gibt aber genug Leute, die tatsächlich so denken, ganz viktorianisch in der Naturbetrachtung. Schon Darwin selbst machte keinen Hehl aus seinem Ekel vor der Lebensweise mancher [...] mehr...
Eine neue Spinnenart haben Wissenschaftler in der Wüste im Süden Israels entdeckt. Das gefundene Tier ist handgroß und versteckt sich in raffiniert geschlossenen Sandhöhlen pfui spinne? schönes, faszinierendes tier! wenn [...] mehr...
Ziemlich vermessen, aufgrund irgendwelcher subjektiven Ästhetikvorstellungen und kleinkarierter Phobien über die Existenz einer ganzen Spezies entscheiden zu wollen. Erst recht da diese durchaus interessanten Organismen Ihnen [...] mehr...
Das dachte ich mir auch. Von mir aus können solche Tiere ruhig aussterben, bevor man sie entdeckt hat. 14 cm Durchmesser...brrr... mehr...
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