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09.02.2010
 

Nächstes Uno-Treffen

Klimagipfel am Partystrand Mexikos

Strand von Cancún (Februar 2009): "Zur Uno keine Alternative"Zur Großansicht
REUTERS

Strand von Cancún (Februar 2009): "Zur Uno keine Alternative"

Strandfeeling statt Schneesturm: Nach dem weitgehend gescheiterten Klimagipfel von Kopenhagen soll die nächste große Klimakonferenz Ende November im mexikanischen Badeort Cancún stattfinden. Vorher reisen die Klimadiplomaten allerdings noch einmal an den Rhein.

Mexiko-Stadt - Klimadiplomaten, Umweltschützer und Wirtschaftsvertreter weltweit arbeiten gerade den de facto gescheiterten Klimagipfel von Kopenhagen auf. "Für mich steht fest, dass es bei aller Enttäuschung keine Alternative zur Uno gibt", hatte Deutschlands Umweltminister Norbert Röttgen nach dem Treffen im SPIEGEL-Interview erklärt.

Nun steht zumindest fest, wann und wo der nächste große Klimagipfel der Uno stattfinden soll: vom 29. November bis zum 10. Dezember in der mexikanischen Küstenstadt Cancún. Das hat das mexikanische Umweltministerium mitgeteilt. Argumente für die Wahl seien sowohl die großen Hotelkapazitäten als auch Sicherheitserwägungen gewesen, erklärte ein Ministeriumssprecher.

Bereits im Juni findet in Bonn eine Zwischenkonferenz statt, auf der der Gipfel in Mexiko vorbereitet wird. Entscheidende Frage ist nach wie vor, ob sich die Staaten der Welt doch noch auf einen verbindlichen Klimavertrag einigen können. In Kopenhagen war das vor allem am Widerstand Chinas, aber auch der USA gescheitert.

Statt eines Vertrags haben 55 Länder, darunter die wichtigsten Industriestaaten, beim Uno-Klimasekretariat ihre nationalen Klimaziele bis zum Jahr 2020 hinterlegt. Sie sind allerdings unverbindlich. Die USA möchten ihren Ausstoß von 2005 bis 2020 demnach um 17 Prozent reduzieren - Voraussetzung ist, dass das erwartete amerikanische Klimagesetz wie geplant in Kraft tritt. Die EU hat eine Reduktion von 20 Prozent im Zeitraum 1990 bis 2020 vereinbart. Wenn genügend andere Länder mitmachen, wollen die Europäer sie auf 30 Prozent erhöhen.

China will seinen Kohlendioxidausstoß langsamer steigen lassen als sein Wirtschaftswachstum, den Anteil alternativer Energien auf 15 Prozent steigern und 40 Millionen Hektar Wald anpflanzen. Indien will sich ebenfalls bemühen, die Emissionen langsamer wachsen zu lassen als die Gesamtwirtschaft. Brasilien hat zugesagt, die Abholzung zu reduzieren.

Greenpeace kritisierte, die Ziele reichten zusammengenommen nicht aus, um das in Kopenhagen angestrebte Ziel von höchstens zwei Grad Celsius Erwärmung zu erreichen. Vielmehr sei mit drei bis vier Grad zu rechnen, wenn alle ihre Ziele befolgten.

chs/AFP/dpa

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Die neuesten Beiträge:
21.12.2009 von cluster15: jetzt mal Tacheles

Tja, was man Sie was schlimmer wird, Wortklauben oder Datenklauben..... Keine Ahnung was Sie meinen, der lineare Trend zeigt einen Anstieg von etwas mehr als 0.4 Grad Celsius Warum 1940 oder 1970? Von 1930-1970 ist [...] mehr...

21.12.2009 von cluster15: A posteriori

Kausalketten im Nachhinein konstruieren zu können, heißt nicht in jedem Fall, dass die Ereignisse tatsächlich in der Abfolge als solche im Vorhinein geplant waren (schönes Beispiel wäre das Minenfeld der Evolution). Ich hatte [...] mehr...

21.12.2009 von snoopdog: Beamtenspeech.

... und falls das Klima sich nicht reglementskonform entwickeln will, dann ist fristgemäß bis spätestens 31.12.09... Beamtenspeech pur ... hoffentlich kriegen Sie Ihre Kaffeepause eben so zuverlässig geregelt mehr...

20.12.2009 von denkmal!:

[QUOTE=Blackjack51;4733832][QUOTE=denkmal!;4733314]Also ich bin meinen chinesischen Solarzellen absolut zufrieden. Sie überteffen sogar die angegebenen Werte. ---Zitat--- Hast du die Panels messen lassen? Das können nur wenige [...] mehr...

20.12.2009 von de.nada: Hatte was zu erledigen. ;)

Ich weiß nicht wie ehrlich "Die Welt" ist. Ich weiß nicht mal ob die Welt weiß was PR ist und was nicht. (hoffentlich erscheint nur dieses) mehr...

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